Kellerbau

Erfahrungen & Bewertungen zu Tobias Beuler

Der Bau eines Kellers sollte von Profis durchgeführt werden. Mit dem richtigen Partner für den Kellerbau lässt sich dieser auch in schwierigem Gelände realisieren. Um den richtigen Kellerhersteller zu finden, müssen einige Auswahlkriterien beachtet werden. Die nachfolgenden Informationen sollen bei der Wahl des richtigen Kellerherstellers helfen, da große Qualitätsunterschiede beim Kellerbau keine Seltenheit sind.

Keller bauen – Ja oder nein?

Diese Frage muss bereits bei der Bauplanung entschieden werden. Auch wenn ein Keller viele Vorteile mit sich bringt, ist der Bau auch mit Mehrkosten verbunden.

Im Keller finden Heizanlage, Haustechnik, Waschmaschine und Hobbys der Bewohner einen festen Platz. Jedoch müssen die Kosten für den Kellerbau mit den Kosten für die Bodenplatte gegengerechnet werden. Letztendlich steigert ein Keller den Marktwert des Hauses, wenn es später zu einem Verkauf kommt.

Fällt die Entscheidung für den Kellerbau auf eine externe Firma, kann es zu Koordinationsschwierigkeiten kommen. Wird beim Fertigkeller allerdings am falschen Ende gespart, gibt es Risiken wie zum Beispiel Bauverzug und eine mangelnde Passgenauigkeit.

Wer baut den Keller?

Bei vielen Bauvorhaben wird speziell für den Kellerbau ein extra Unternehmen beauftragt. Durch günstige Angebote können Kosten beim Fertigkeller eingespart werden. Jedoch kann es zu Abstimmungsschwierigkeiten mit dem Hausbau Unternehmen kommen, was nicht nur mit Terminen, sondern vielfach auch mit den bautechnischen Details wie etwa die Passgenauigkeit der Bodenplatte oder der Abdichtung zu tun hat. Für den Bauherren bedeutet die, dass mit einem externen Kellerhersteller mehr Koordinierungsaufwand nötig ist. Außerdem liegt die Verantwortung für die spätere Passgenauigkeit beim Bauherrn. Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn für Kellerbau und Hausbau das gleiche Unternehmen gewählt wird. Dadurch lassen sich Fehler im Vorfeld vermeiden. Dies betrifft in jedem Fall die Beurteilung des Baugrunds, sowie das Abdichtungskonzept und die Bauabwicklung inklusive der Bodenplatte. Bei auftretenden Fehlern kann dies nicht nur teuer werden, sondern den kompletten Hausbau verzögern.

Bauherren müssen daher im Vorfeld klären, ob das Hausbauunternehmen den Bau des Kellers durchführt und welche Erfahrung vorhanden ist. Bei der Wahl zu einem externen Unternehmen sollten bei Firma aufeinander eingespielt sein und schon seit einiger Zeit zusammenarbeiten.

Welche Vorteile hat ein Fertigkeller?

Bei einem Fertigkeller werden die Elemente für Wände und Decken in einem Werk nach dem Prinzip eines Fertighauses vormontiert. Dabei werden Fenster, Türen und Öffnungen für den Kamin und die Treppen im Vorfeld geplant. Nachdem die Elemente mithilfe eines Krans in die Baugrube gebracht sind, wird der Fertigkeller dort mit Fertigbeton auf die Bodenplatte eingegossen.

Zu den Vorteilen gehören:

  • Kurze Bauzeit, was Planungs- und Koordinationssicherheit beim anschließenden Hausbau bringt
  • Günstig
  • Festpreisgarantie
  • Terminsicherheit

Weiße und schwarze Wanne

Heutzutage wird bei einem Fertighaus mit einem Keller von einer sogenannten „Weißen Wanne“ gesprochen. In der Vergangenheit wurden die Kellergeschosse mit schwarzem Bitumen abgedichtet. Dieses Vorgehen wird als „Schwarze Wanne“ bezeichnet. Heute wird dazu wasserundurchlässiger Beton (WU-Beton) genutzt.

Der Weißwannen-Keller muss so nicht extra von außen abgedichtet werden. Werden die Arbeiten fachgerecht ausgeführt, ist so ein Keller jahrzehntelang trocken und dicht. Treten dennoch im Laufe der Zeit Risse auf, können diese von innen abgedichtet werden. Dazu sind von außen weder Erdarbeiten noch sonstiges nötig.

Grundwasserspiegel prüfen

Vor dem Kauf eines Grundstückes ist es ratsam, sich über den Grundwasserspiegel zu informieren. Ist das Grundwasser sehr hoch, muss eventuell eine teure Absenkung eingeplant werden, da ein zu hoher Grundwasserspiegel mehr Druck auf die Außenwände des Kellers ausübt. Hilfreich ist hier eine Verstärkung der Wände, was wiederum zu erhöhten Kosten führt.

Vorgehensweise beim Kellerbau

Der Kellerbau muss genau geplant werden. Hierbei muss auch das Für und Wider gegeneinander abgewogen werden. In Regionen mit Hochwasser oder Flusslandschaften haben Bauherren ohne Keller einen deutlichen Vorteil. Da selbst ein Weißwannen-Keller aus Beton nicht sicher gegen die Wassermassen ist, wenn diese von oben in den Keller eindringen.

Die Auswahl des richtigen Kellerherstellers

Hierbei sind einige Auswahlkriterien entscheidend:

  • Der Kellerhersteller sollte schon ein paar Jahrzehnte am Markt sein und entsprechende Erfahrung mitbringen, da die millimetergenau und hochwertige Fertigung viel Kompetenz erfordert.
  • Wichtig sind hierbei transparente Bezugsquellen der Baustoffe. Optimal ist ein Anbieter mit eigener Produktionsstätte.
  • Wichtig ist der persönliche Kontakt zum Kellerhersteller, sowie Einblick in seine Produktionen inklusive einer Bauherrenberatung.
  • Der Hersteller des Kellers sollte als Partner seine Dienstleistungen und Produkte an große Fertighaus-Hersteller liefern.

Massivhaus – Planung des Kellers

Vor wenigen Jahren wurde ein Keller noch gemauert und von außen abgedichtet. Heute werden Keller mit wasserundurchlässigem Beton gefertigt, sodass Eigenleistungen nur noch bedingt möglich sind. Nur durch die hochwertige Arbeit von Profis kann garantiert werden, dass die Anforderungen erfüllt sind und der Keller über Jahrzehnte trocken bleibt und gut isoliert ist.

Vorteile der Massivbauweise beim Kellerbau

Der Keller befindet sich unter der Erde, weshalb meistens ein Streifenfundament nicht nötig ist. Dennoch spielt die Massivbauweise eine große Rolle. Als Erstes wird die Betonplatte gegossen. Nach dem Aushärten von rund 24 Stunden kann der eigentliche Kellerbau beginnen. Dabei ist die fachmännische Abdichtung von außen mit Bitumen ein Muss. So kann das Eindringen von Feuchtigkeit in das Hausinnere vermieden werden.

Kellerbau Kosten

Bei einem Keller in Massivbauweise ist pro Quadratmeter mit Kosten von 900 bis 1.000 Euro zu rechnen. Wie hoch die tatsächlichen Kosten sind, kann nicht pauschal beantwortet werden, da hier zu viele Faktoren mitspielen.

Kann man einen Keller nachträglich einbauen?

Wurde der Hausbau ohne Keller entschieden, lässt sich dieser später auch nicht mithilfe einer Baufirma einbauen. Für mehr Fläche kann nur der Dachstuhl ausgebaut oder eine Erweiterung auf der Grundstücksfläche des Hauses erfolgen.

Den Keller sinnvoll nutzen

In Fertigkellern findet vieles seinen Platz, weshalb im Vorfeld überlegt werden sollte, ob ein Keller gebaut werden soll.

Haustechnik, Heizung und Waschmaschine

Der Keller bietet ausreichend Platz für Heizung, Haustechnik und Waschmaschine, was ansonsten im Haus untergebracht werden müsste.

Hobbykeller

Es kann nicht nur eine Werkstatt, sondern auch ein Partykeller, ein Tischtennisraum, eine Sauna oder ein Fitnessraum untergebracht werden.

Lagerraum für Lebensmittel

Zum Lagern von Lebensmittel und Getränke eignet sich der Keller aufgrund von wenig Licht und Wärme sehr gut. Dies spart vielfach die Energiekosten für einen extra Kühlschrank. Weitere Gründe für einen Keller sind die Errichtung eines Weinkellers.

Einliegerwohnung im Keller

Sind bestimmte bauliche Voraussetzungen erfüllt, kann der Keller vom Bauherr als Wohnraum genutzt werden. Dazu muss die Decke eine Höhe von mindestens 2,30 m haben. Und es müssen Fenster vorhanden sein. Ebenfalls wichtig ist eine ausreichende Wärmedämmung zum Schutz vor Wärmeverlusten im Wohnraum.

Fazit zum Kellerbau

Der Keller eignet sich für vielerlei Dinge. So kann die Heizung, die Technik rund um das Haus oder die Waschmaschine dort untergebracht werden. Aber auch als Hobbyraum oder zur Lagerung von Lebensmitteln eignet sich der Keller sehr gut. Letztendlich kann aus einem Kellerraum auch eine Einliegerwohnung gestaltet werden.

Nicht zu vergessen ist der höhere Marktwert des Hauses mit Keller. Beim Verkauf kann ein deutlich höherer Wiederverkaufswert verlangt werden. Dagegen stehen jedoch auch die Kosten für den Kellerbau von rund 22.000 bis 50.000 Euro. Alternativ kosten Bodenplatten nur zwischen 10.000 und 18.000 Euro.

Autor Tobias Beuler

Aktualisiert: 05.06.2021

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Als Experte für den Fertighausbau widmet sich Tobias Beuler, der Gründer von Fertighausexperte, allen Fragen rund um Ihr Bauprojekt.

Technisch ausgebildet von der HWK, kaufmännisch ausgebildet von der IHK und weitergebildet im WBZ der Universität St. Gallen sowie vom Bundesverband deutscher Fertigbau, begleitet Tobias Beuler seit 2000 europaweit den Auf- und Ausbau von Fertighäusern. Nachdem er jahrelang selbst auf Baustellen tätig war, bietet er sein Insiderwissen über Fertighausexperte.com seit 2018 an, um Andere bei Ihren Fertigbauprojekten zu unterstützen und ist in TV und Print als Bauexperte bekannt.


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