- Die Doku des Jahres „Ausgerechnet- Fertighaus“ mit Tobias Beuler jetzt in der ARD Mediathek schauen
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Inhaltsverzeichnis
Immer mehr Menschen wünschen sich ein Eigenheim. Im Vorfeld müssen die individuellen Hausbau-Kosten des Eigenheims nicht nur abgeschätzt, sondern genau durchdacht werden. Es geht dabei nicht nur um die reinen Kosten für den Hausbau, sondern auch um die Baunebenkosten, die vielfach zu niedrig angesetzt werden. Mit dem folgenden Ratgeber möchten wir Häuslebauer bei der Budgetplanung aktiv unterstützen, sodass auch wirklich keiner der wesentlichen Punkte vergessen werden kann. Wir möchten eine erste Orientierung über die Fertighaus-Preise sowie Tipps zur Finanzplanung und zur passenden Baufirma geben. Und wer seine zu erwartenden Baukosten zu Beginn einmal berechnen möchte, findet hier einen Baukostenrechner.
Tipp vorab: Wer gleich tiefer einsteigen möchte, findet hier eine Liste mit den besten Hauskonfiguratoren. Gleich auf Platz eins findet man einen Anbieter, wo man sich sein Fertighaus mit Preis selbst zusammenstellen kann. Aber Achtung: Der Fertighausanbieter hat schon ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und durch die Vorkonfiguration werden die Kosten noch mal nach unten gedrückt. Noch tiefer geht der Preis dann nicht, wenn man als zukünftiger Bauherr nicht auf Qualität verzichten will. Hier der Link: Die besten Hauskonfiguratoren
Auch Platz 2 ist lohnenswert, da jedes Haus einen Keller oder eine Bodenplatte benötigt. Platz 3 ist eher technisch und schwer zu konfigurieren, dafür aber umfangreich. Platz 4 ist Baufritz, die auch sehr gut bauen, aber z.B. preislich nicht mit Platz 1 mithalten können.
Noch besser: Ma kann sich auch einen Architekten suchen, der einem ein Fertighaus frei plant. Zu einem von Ihnen vorgegeben Preis. Das ist supersmart. So vereinen Sie das beste aus beiden Welten. Frei Planung eines Architekten und die hohe Qualität durch die Verfertigung eines Fertighauses in einem Werk. Hier gibt es Architekten, die die Planung günstig anbieten. Wer ist Ihr Favorit? https://www.a-better-place.de/architekten/
Kurz & Kompakt - Das Wichtigste
Flexible Ausbaustufen: Von Bausatzhäusern über Ausbauhäuser bis hin zu schlüsselfertigen Fertighäusern – je nach Eigenleistung lassen sich die Kosten anpassen.
Individuelle Grundrisse: Fertighäuser bieten zahlreiche Möglichkeiten, den Grundriss nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Kostenvergleich lohnt sich: Ein genauer Vergleich der Anbieter und Bauweisen hilft, die Gesamtkosten zu optimieren und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
Wie viel kostet ein Fertighaus?
Die Fertighäuser Preise unterscheiden sich durch die Größe des Hauses, den Ausbaustandard, die Qualität der Baumaterialien sowie die Lage des Baugrundstücks. Zu den wichtigsten Faktoren der Fertighaus-Preise zählen:
| Kostenfaktor | Beschreibung | Kostenbereich |
| Grundstückskosten | Abhängig von der Lage | 20 € bis 10.000 € pro m² |
| Keller oder Bodenplatte |
Bodenplatte: Kosten zwischen 25.000 € und 50.000 € Keller: Kosten zwischen 70.000 € und 150.000 € |
25.000 € bis 150.000 € |
| Reine Baukosten | Durchschnittliche Baukosten pro Quadratmeter | 3.300 € bis 5.800 € pro m² |
| Baunebenkosten | Maklerkosten, Grunderwerbssteuern, Erschließungskosten, Notarkosten | Variabel, abhängig von der Region |
| Zusätzliche Kosten | Kosten für die Finanzierung und Versicherungen | Individuell, abhängig von Vertragsdetails |
| Außenanlagen | Kosten für Arbeiten außerhalb des Hauses (Garten, Garage etc.) | Variabel, abhängig von Gestaltung |
Ebenso variabel wie die Grundstückskosten sind auch die Möglichkeiten bei der Wahl des Grundrisses und der Bauweise. Die Entscheidung zwischen einem traditionellen Massivhaus und einem modernen Bungalow hat nicht nur Auswirkungen auf den ästhetischen Aspekt und den Wohnkomfort, sondern beeinflusst auch die Baukosten und die Grunderwerbsteuer. Ein durchdachter Vergleich verschiedener Grundrisse und Bauweisen kann potenzielle Bauherren dabei unterstützen, ein Gleichgewicht zwischen den gewünschten Wohnträumen und dem realistisch zur Verfügung stehenden Budget zu finden.
Die Entscheidung für einen Bungalow oder ein Massivhaus beeinflusst nicht nur die Wohnqualität und die architektonische Gestaltung, sondern kann auch die Höhe der Grunderwerbsteuer beeinflussen, da diese auf den Gesamtwert des Grundstücks samt darauf errichtetem Haus berechnet wird. Während ein Bungalow mit seiner ebenerdigen Bauweise und dem oft geringeren Materialverbrauch eine kosteneffiziente Option darstellen kann, bietet ein Massivhaus durch seine robuste Bauweise und Langlebigkeit eine solide Investition, die sich auf die Grunderwerbsteuer und Gesamtkosten auswirken kann.
Der Hauspreis
Der Fertighaus Preis gehört in aller Regel zu den größten Kostenpunkten für das Fertighaus. Um den Preis für das Haus zu ermitteln, muss die Hausgröße sowie der Quadratmeterpreis bekannt sein. Im Schnitt bewegen sich die Fertighaus-Preise zwischen 1.800 und 2.500 Euro pro qm. Bei den Fertighaus-Preisen wird oftmals mit 3.500 Euro pro qm kalkuliert. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass die Preise nur für das Fertighaus gelten, also oberhalb des Kellers bzw. der Bodenplatte. Je nach Größe der Wohnfläche, der Raumaufteilung sowie der Ausstattung variieren die Fertighaus-Preise deutlich.
Fallen Sie außerdem nicht auf niedrigere Preise rein, nur weil es der Baupreisindex so anzieht. Die Zahlen sind oft nicht aktuell und verzerrt, weil nie das ganze Projekt betrachtet werden kann.
Sparen bei den Fertighaus-Preisen lässt sich durch die Art des Ausbaus. Bei den endgültigen Preisen spielt es eine große Rolle, ob Baufamilien sich für Tapeten statt Strukturputz oder für günstige Kunststoff-Bodenbeläge anstatt Marmorfliesen entscheiden. Oder man nutzt den oben erwähnten Hauskonfigurator.
Wichtig bei den Fertighaus-Preisen sind auch vorgeschriebene bzw. notwendige Bauelemente. Gerade an dicht befahrenen Straßen sollten Baufamilien zu Fenstern mit einer guten Schallisolierung setzen. Zu den vorgeschriebenen Bauelementen zählen unter anderem Feuerschutztüren. Hier schreibt der Architekt die entsprechende Schutzklasse beim Fertighausbau vor.
Die endgültigen Fertighaus-Preise und Kosten werden durch die jeweiligen Ausbaustufen bestimmt. Es kann unter den folgenden Varianten gewählt werden:
Schlüsselfertiges Haus (mit und ohne Bauträger)
Der Grundstückspreis
Das passende Grundstück für das Bauvorhaben zu finden, gehört mit zu den schwierigsten Aufgaben, denn gut gelegene Grundstücke sind schwer zu finden und die Preise entsprechend. Im Schnitt können Bauherren in Deutschland mit Preisen von 210 Euro pro qm rechnen. Es gibt jedoch auch Regionen, da kostet der Quadratmeterpreis nur 20 Euro oder mehr als 10.000 Euro. Die Preise schwanken dabei regional, aber auch zwischen ländlichen Baugrundstücken und Grundstücken in Ballungsgebieten.
Dazu kommen die Grundstückskaufnebenkosten wie zum Beispiel die Grunderwerbssteuer, welche sich je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 % der Kaufsumme bewegt. Weitere Grundstückskaufnebenkosten sind Gebühren für notarielle Leistungen und für das Grundbuchamt (im Schnitt 2 % des Kaufpreises) sowie eventuell Kosten für den Makler (2 bis 3,5 % je nach Bundesland).
Die Baunebenkosten
In der Regel setzen sich Baunebenkosten aus verschiedenen bürokratischen Kosten schon vor Baubeginn zusammen. Dazu zählen neben der Baugenehmigung auch die Ausgaben für die Vorbereitung der Baustelle (Gutachter, Statiker) sowie die laufenden Hausbau-Kosten wie eine Bauherrenversicherung, Baustrom oder Wasser für die Baustelle.
Deutlich höher können die Baunebenkosten ausfallen, wenn das Grundstück noch mit Strom, Wasser und Abwasser erschlossen werden muss. Die anfallenden Kosten muss in der Regel der Bauherr übernehmen.
Im Schnitt kann mit 15 bis 20 % der Bausumme für die Baunebenkosten gerechnet werden. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus kann hier mit rund 50.000 Euro kalkuliert werden. Wird ein Richtfest gefeiert, muss auch dies zu den Fertighaus-Kosten kalkuliert werden.
Kosten für die Außenanlage
Zu den Fertighaus-Kosten für die Außenanlage gehören sämtliche Arbeiten auf dem Grundstück, die außerhalb des Hauses liegen. Neben dem Anlegen eines Gartens gehören der Bau der Einfahrt oder einer Zufahrtsstraße ebenso dazu wie das Errichten einer Terrasse, der Bau eines Gartenhäuschens, eines Carports oder gar einer Garage. Je nach Aufwand und nach Größe des Grundstücks muss hier mit 5 bis 10 % der Bausumme gerechnet werden.
Leider unterschätzen viele Immobilienbesitzer diesen Kostenfaktor.
Damit Bauherren die Fertighaus-Kosten inklusive der Außenanlagen besser einschätzen können, kann die nachfolgende Preisübersicht eine Hilfe sein:
| Leistung | geschätzte Kosten |
| Carport oder Garage | ab ca. 300 Euro je nach Ausführung und Aufwand |
| Terrasse | ab ca. 300 Euro je nach Ausführung und Aufwand |
| Teich | ab ca. 200 Euro je nach Ausführung und Aufwand |
| Pool | ab ca. 1.000 Euro je nach Ausführung und Aufwand |
| Bepflanzung | mehrere hundert Euro je nach Ausführung und Aufwand |
Innenausbau und Außenanlage clever planen
Beim Bau eines Fertighauses spielen sowohl der Innenausbau als auch die Außenanlage eine entscheidende Rolle. Viele Baufirmen bieten verschiedene Bauweisen an, die individuell an die Wünsche der Bauherren angepasst werden können. Wer sich vorab über die Gestaltungsmöglichkeiten informieren möchte, kann sich in Musterhäusern einen Eindruck von der Qualität der Materialien und des Innenausbaus verschaffen.
Besonders bei der Küche und den Bodenbelägen gibt es viele Faktoren, die den Gesamtpreis beeinflussen. Während einige Anbieter eine Festpreisgarantie bieten, können individuelle Vorstellungen oft zu Mehrkosten führen. Deshalb lohnt sich ein genauer Vergleich der Baufirmen, um die besten Preisbeispiele zu finden.
Wer einen Bungalow plant, sollte zudem darauf achten, dass die Außenanlage funktional und pflegeleicht gestaltet wird. Eine durchdachte Planung sorgt dafür, dass das Haus auch in vielen Jahren noch den eigenen Wünschen entspricht und den besten Festpreisgarantie-Angeboten entspricht.
Kosten für Bodenplatte oder Keller
Bauherren sollten die endgültigen Fertighaus-Kosten nicht von der Bodenplatte oder dem Keller abhängig machen. Der Keller bietet nicht nur zusätzlichen Stauraum, sondern kann auch als Wohnraum genutzt werden.
Je nach Grundfläche des Hauses sowie der Beschaffenheit des Baugrunds müssen für einen Nutzkeller Kosten von 1.000 bis 1.200 Euro und für einen Wohnkeller Kosten von 1.300 bis 1.900 Euro kalkuliert werden. Dies erhöht wiederum die Fertighaus-Kosten. Fällt die Entscheidung auf einen Wohnkeller, vergrößert dies die Wohnfläche des Hauses um bis zu 40 Prozent. Zusätzlich steigert dies auch den Wert des Hauses deutlich.
Bei einer Bodenplatte muss mit zusätzlichen Kosten für das Haus von 300 bis 500 Euro pro qm gerechnet werden.
Achtung: Wer sparen will kauft den Keller oder die bodenplatte an der Quelle und spart sich so die ganzen Handelsaufschläge und Provisionen für Musterhäuser, Verkäufer usw. Hier gibt es eine Liste mit den 3-5 Firmen, die deutschlandweit bauen können und eine Art Fabrikverkauf anbieten: https://www.kellerexperte.com/fertigkeller/anbieter
Sonstige Kosten
Damit die Fertighaus-Kosten komplett erfasst werden können, müssen auch weitere Kostenfaktoren berücksichtigt werden. Dazu zählen neben den Kosten für die Finanzierung auch die Kosten für Versicherungen sowie für den Umzug. Im Schnitt kann hier mit 1 bis 2 Prozent der Kosten für das gesamte Bauvorhaben gerechnet werden.
Beispielrechnung für ein Fertighaus
Wer sich nun die Frage, was kostet, ein Fertighaus stellt, kann sich die Preisbeispiele für Fertighäuser näher anschauen.
Für die durchschnittlichen Fertighaus-Preise und Kosten haben wir ein Einfamilienhaus mit 140 qm Wohnfläche und Fertighaus-Kosten von 3.300 Euro pro qm zugrunde gelegt. Das Haus wird auf einer Bodenplatte errichtet. Zu den Fertighaus-Kosten muss der Preis für ein Grundstück mit 500 qm in einer Region mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von rund 210 Euro sowie die Kaufnebenkosten für das Grundstück mit 5 % kalkuliert werden. Die Kosten für das Haus können je nach Ausführung und nach Region erheblich abweichen.
| Kostenfaktor | Preis |
| Hauspreis | 462.000 Euro |
| Grundstück | 110.000 Euro |
| Bodenplatte | 15.000 Euro |
| Außenanlage | 20.000 Euro |
| Baunebenkosten | 50.000 Euro |
| Sonstige Kosten | 15.000 Euro |
| Fertighaus-Kosten gesamt | 672.000 Euro |
Was kostet ein Fertighaus pro Quadratmeter?
Für die Planung rund um das Haus ist der Preis pro qm ein wichtiger Faktor. Grund hierfür ist, dass jeder umbaute Meter sich im Preis für das Fertighaus spiegelt. Fertighaus Preise im mittleren Preissegment liegen zwischen 3.300 und 5.500 Euro pro Quadratmeter. Viele Bauträger rechnen bei einem Einfamilienhaus mit einem Preis von 3.500 Euro pro Quadratmeter. Ein Preis für schlüsselfertige Häuser, der darunter liegt, kann als sehr günstig angesehen werden. Vielfach handelt es sich dabei um sogenannte Aktionshäuser mit einer sehr einfachen Ausstattung. Bauherren können den Preis für das Fertighaus senken, indem sie einen hohen Anteil an Eigenleistungen übernehmen. Der Quadratmeterpreis für ein Ausbauhaus liegt meistens zwischen 2.600 und 3.200 Euro pro Quadratmeter. Das Bausatzhaus ist vielfach schon für ab 1.900 Euro pro Quadratmeter zu bekommen.
Wichtig dabei ist, dass im Preis für das Fertighaus weder die Baunebenkosten noch die Grundstückskosten sowie die Ausgaben für die Außenanlage enthalten sind. Ebenfalls nicht enthalten sind die Ausgaben für den Keller oder die Bodenplatte.
Für Mehrfamilienhäuser oder für Doppelhäuser kann der Preis für den Quadratmeter deutlich abweichen.
Die folgende Auflistung zeigt den Quadratmeterpreis für ein Einfamilienhaus mit 140 qm Wohnfläche
| Preis pro qm | Ausbaustufen | Preis für das Fertighaus |
| 3.000 € | bezugsbereit-luxuriös | 420.000 € |
| 2.500 € | bezugsbereit-gehoben | 350.000 € |
| 2.000 € | schlüsselfertig-mittelpreisig | 280.000 € |
| 1.800 € | schlüsselfertig-günstig | 252.000 € |
| 1.300 € | Ausbauhaus | 182.000 € |
| 900 € | Bausatzhaus | 126.000 € |
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten & Preise eines Fertighauses?
Die Preise für ein Fertighaus bzw. Haus werden beeinflusst durch die nachfolgenden Faktoren:
Haustyp & Dachform – Sowohl der Haustyp als auch die Dachform haben einen großen Einfluss auf die Preise beim Hausbau. Eine Stadtvilla mit zwei Vollgeschossen bietet mehr Wohnfläche als ein Haus mit Satteldach und Dachschrägen im Obergeschoss. Ebenerdige Häuser sind nicht zwangsläufig günstiger, denn durch die große Grundfläche wird mehr Fundament- bzw. Dachfläche benötigt, was sich in den Preisen bemerkbar macht. Die Dachform ist maßgeblich an den Kosten für Fertighäuser beteiligt. Je komplizierter die Dachkonstruktion ist, desto teurer wird das Fertighaus.
Hausgröße – Die Größe vom Haus hat einen deutlichen Einfluss auf den Hauspreis. Bei der Wohnfläche sollte nur soviel gewählt werden, wie tatsächlich benötigt wird. Durch das Einsparen von unnötigen Flächen wie zum Beispiel Flure, kann der Preis für das Fertighaus deutlich gesenkt werden. Zudem ist eine kleinere Hausgröße auf für die Energieeffizienz von Vorteil, denn es muss deutlich weniger Raum beheizt werden.
Energieeffizienz – Sowohl die Energieeffizienz als auch die Nachhaltigkeit sind beim Hausbau sehr wichtig. Aus diesem Grund steigt auch die Nachfrage nach Effizienzhäusern deutlich an. Die neu gebauten Häuser sind mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die das autarke Leben ermöglicht. Durch steigende Strompreise kann sich eine Photovoltaikanlage schon in wenigen Jahren amortisieren.
Bauregion – Je nach gewählter Region sind Hauspreise und Grundstückspreise sehr unterschiedlich. Grundstücke in Nähe einer Großstadt sind aufgrund der hohen Nachfrage deutlich teurer als ländliche Grundstücke. Die Region ist auch für den Hauspreis verantwortlich, denn hierbei kommt es auf das Lohnniveau der Handwerker sowie auf die Logistikkosten für die Anlieferung aus dem Werk des Fertighausherstellers an.
Ausbaustufen – Wer beim Fertighausbau selbst Hand anlegen kann, kann viel Geld sparen. Bei einem Ausbauhaus wird der Innenausbau je nach Ausbaustufe in der Regel vom Bauherr selbst erledigt. Sehr günstig ist das Bausatzhaus. Bauherren übernehmen hierbei den kompletten Aufbau des Rohbaus sowie den Innenausbau der Fertighäuser. Dies erfordert großes handwerkliches Können. Nicht selten wird vergessen, dass bei einer Ausbaustufe nur an der Arbeitsleistung gespart werden kann, denn die Materialien für das Fertighaus müssen selbst besorgt werden.
Ausstattung – Die Preise bei der Ausstattung rund um das Fertighaus sind riesig und bieten so großes Sparpotenzial. Dennoch sollten Bauherren ihren Geschmack und individuelle Vorlieben rund um ihr Traumhaus nicht ganz vergessen. Schließlich will man sich langfristig in seinem neuen Traumhaus wohlfühlen.
Wie kann ich beim Fertighaus Bau Kosten sparen?
Gerade durch den Bau eines Ausbauhauses können beim Haus die Kosten deutlich reduziert werden.
Beim Ausbauhaus erledigt die Baufirma nur die grundlegenden Gewerke rund um das Bauvorhaben. Danach wird der Bauherr selbst aktiv und erledigt in Eigenleistung alle weiteren anfallenden Arbeiten rund um das Fertighaus. Dazu zählen unter anderem alle Maler- und Tapezierarbeiten im Fertighaus.
Aber nicht nur mit dem Ausbauhaus können Kosten reduziert werden. Die folgenden Spartipps zeigen worauf Bauherren achten sollen:
Bedürfnisse und Wünsche klären – Im Vorfeld sollten alle Bedürfnisse und Vorstellungen an das neue Eigenheim der kompletten Familie geklärt und möglichst beachtet werden. Damit dann zum a better place Architekten oder zu einem Fertighausanbieter
Grundstück klein halten – Grundstückskosten gehören mit zu den höchsten Kosten beim Haus, weshalb es sich lohnt, auch nach kleineren Grundstücken Ausschau zu halten. Wichtig sind dennoch Bauordnungen und Bebauungspläne, die einen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze vorschreiben. Je nach Bundesland gibt es hier große Unterschiede.
Die Lage – Können Abstriche bei der Lage gemacht werden, spart dies deutlich an Kosten für das Fertighaus.
Angebote vergleichen – Die Angebote der verschiedenen Baufirmen sollten genau miteinander verglichen werden. Nur so kann das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis ermittelt werden. Schauen Sie dafür auf dieser Website im Shop vorbei.
Hausgröße – Die Wohnfläche sollte möglichst nicht größer sein als unbedingt nötig. Mit jedem Quadratmeter weniger können einige Tausende Euro eingespart werden.
„Beim Fertighaus zählt nicht nur der Preis, sondern das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein günstiger Preis mag verlockend sein, doch Qualität und Ausstattung entscheiden letztlich über den langfristigen Wohnkomfort.“ – Tobias Beuler, Bausachverständiger.
Fazit zum Fertighaus mit Preis
Pauschal kann der Preis für ein Fertighaus nicht genannt werden. Es kommt hier immer auf die individuellen Wünsche und Vorstellungen der Baufamilie an. Für ein luxuriöses Fertighaus müssen Bauherren mit einem Preis von rund 4.000 Euro pro m2 rechnen. Das Haus ist in der Regel dann schlüsselfertig und kann sofort bezogen werden. Für weitere Sonderwünsche ist auch mit weiteren Mehrkosten zu rechnen.
Sicherlich ist das Bauen auch mit wenig Budget möglich. Hierbei müssen allerdings Abstriche gemacht werden. Zu den größten Preistreibern auch beim Fertighaus zählen immer noch die Grundstückspreise sowie aktuell die Preise für Material und Lohnkosten für die Handwerker.
FAQs zum Thema Fertighaus mit Preis
Welche Unterschiede gibt es bei den Fertighaus-Haustypen?
Es gibt verschiedene Haustypen, die jeweils Vor- und Nachteile bieten. Ein Bungalow ist ideal für barrierefreies Wohnen und überzeugt durch eine flache Bauweise, benötigt aber eine größere Grundfläche. Ein Massivhaus punktet durch Langlebigkeit und Wertbeständigkeit, ist jedoch oft teurer in den Baukosten. Fertighausanbieter bieten Kataloge an, die die Auswahl erleichtern, und viele Optionen für individuelle Grundrisse.
Wie finde ich den passenden Fertighaus-Anbieter?
Achten Sie darauf, ob der Anbieter individuelle Grundrisse und flexible Bauweisen ermöglicht. Kundenbewertungen und ein detaillierter Vergleich der Gesamtkosten helfen dabei, den richtigen Partner für Ihr Bauvorhaben zu finden.
Wie beeinflusst der Innenausbau die Kosten?
Der Innenausbau hat einen großen Einfluss auf die Gesamtkosten des Fertighauses. Entscheiden Sie sich für Standardmaterialien, können die Baukosten gesenkt werden. Hochwertige Materialien und maßgeschneiderte Lösungen erhöhen die Ausgaben, bieten aber langfristig mehr Komfort und Werterhalt.
Warum lohnt sich ein Vergleich der Fertighauspreise?
Ein Fertighaus wird innerhalb weniger Tage aufgestellt und ist aufgrund der standardisierten Bauweise in der Regel günstiger als ein Massivhaus. Allerdings bedeutet diese standardisierte Bauweise auch, dass Fertighäuser als „Häuser von der Stange“ betrachtet werden. Inzwischen sind diese aber frei planbar und durch die Ökologie und Nachhaltigkeit haben Fertighäuser zukünftig einen höheren Wiederverkaufswert.
Als Experte für den Fertighausbau widmet sich Tobias Beuler, der Gründer von Fertighausexperte, allen Fragen rund um Ihr Bauprojekt.
Technisch ausgebildet von der HWK, kaufmännisch ausgebildet von der IHK und weitergebildet im WBZ der Universität St. Gallen sowie vom Bundesverband deutscher Fertigbau, begleitet Tobias Beuler seit 2000 europaweit den Auf- und Ausbau von Fertighäusern. Nachdem er jahrelang selbst auf Baustellen tätig war, bietet er sein Insiderwissen über Fertighausexperte.com seit 2018 an, um Andere bei Ihren Fertigbauprojekten zu unterstützen und ist in TV und Print als Bauexperte bekannt. Mit seinem Buch “Bau keinen Scheiss” ist er seit Juli 2024 auch Spiegel Bestseller Autor.
Auf unserer Website erhalten Sie kostenlose Tipps rund rum den Fertighausbau und können auf Wunsch eine individuelle Betreuung Ihres Bauprojekts buchen. Unsere Experten helfen Ihnen u. a. beim Prüfen von Angeboten und Baubeschreibungen oder dem Optimieren von Werkverträgen, damit Sie Baurisiken mindern können. Zudem besuchen wir Baustellen vor Ort und führen bspw. Rohbaukontrollen durch oder begleiten Hausabnahmen.
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