Baustrom Kosten & Preise

Interessante Tipps zum Sparen bei Baustrom

Der Baustrom zählt zu den Baunebenkosten und wird von den Bauherren leider immer wieder unterschätzt. Dass Kosten anfallen, ist unvermeidbar, allerdings lässt es sich mit guter Planung und etwas Aufmerksamkeit bares Geld sparen. Im Anschluss wollen wir Ihnen verraten, wie, wo und wann das möglich ist.

Wie lassen sich beim Baustrom Kosten sparen?

In Zeiten historisch niedriger Zinsen, bei relativ guten wirtschaftlicher Entwicklungen und dadurch wenig Angst vor Arbeitslosigkeit, erfüllen sich mehr den Eigenheimtraum. Handelt es sich dabei um einen Neubau, der über eine längere Zeit auch mit hohen Energiekosten einhergeht, sollte man sich nicht täuschen lassen, wie hoch dabei die Kosten für den Baustrom ausfallen können. Es wird Strom für nächtliche Beleuchtung am Bau benötigt, Werkzeuge und Geräte verbrauchen auf der Baustelle so einiges an elektrische Energie. Dies ist auch die Zeit, in keinen regulären Hausstromanschluss gibt, daher müssen die Bauherren zunächst übergangsweise Baustrom beantragen, wollen sie nicht gerade im Dunkeln stehen auf der Baustelle. Hierbei kommt ein Baustromverteiler zum Einsatz, ebenso muss ein Elektroverteiler aufgestellt werden für Steckdosen mit Wechselstrom- und mit Drehstrom-Verbrauchsgeräten. Gerade in den Jahreszeiten im Herbst, Winter und Frühjahr muss der Verteiler vor widriger Witterung geschützt werden – dies lässt sich mit einem Baustromschrank oder -kasten bewerkstelligen. Dieser sollte zumindest auch abschließbar sein.

Unterlagen auf einer Arbeitsplatte

Örtlicher Stromanbieter liefert den Strom

Den nötigen Strom liefert der regionale Stromanbieter, von diesem wird auch die Installation durchgeführt. Sobald der Stromnetzbetreiber dann den Baustromkasten angeschlossen hat, fallen auch schon die ersten Stromkosten an. Beim Stromanschluss kann es sich übrigens um ein Erdkabel handeln, oft wird die Energie auch in den Nachbarhäusern “angezapft.” Vom Bauherren selbst kann diese Installation nicht übernommen werden, hierzu wird ein professionell ausgebildeter Techniker benötigt. Dasselbe gilt für den Stromzählereinbau, auch in diesem Zusammenhang muss sich der Bauherr auf entsprechende Kosten einstellen.

Bereits im Vorfeld die Energiekosten anfragen

Damit der Aufwand für den Baustrom und die dafür erforderlichen Gerätschaften und Arbeitslöhne auch von vornherein eingeplant werden kann, in die Finanzierungsplanung, sollte man diese schon im Vorfeld beim örtlichen Anbieter erfragen. Dabei kann es sich lohnen, wenn sich die Bauherrschaft beim Stromversorger über die verfügbaren Tarife informiert. Hierzu bieten die meisten Anbieter eine persönliche Beratung an, die in den jeweiligen Zentralen in Anspruch genommen werden kann. Sind mehrere Anbieter vor Ort verfügbar, dann kann sich auch hier ein Tarifvergleich lohnen. Über die gesamte Bauzeit betrachtet, lassen sich oft mehrere hundert Euro an Stromkosten einsparen.

Hier eine Kurzübersicht über die beim Baustrom zu erwartenden Kosten:

1. Die Installation sowie die Baustromkasten Inbetriebnahme
2. Die Kosten, die anfallen um den Baustromkastens an die nächstgelegene
Anschlussstelle anzuschließen
3. Die Kosten für die Miete oder den Kauf des Baustromkastens
4. Der Einbau des Stromzählers in den Baustromkasten
5. Baustromverbrauch gemäß gewählten Tarif zzgl. möglicherweise anfallender
Grundgebühren
6. Deinstallation des Baustromkastens inklusive Stromzähler

Oder stellen Sie sich nur mal vor, dass die Fußbodenheizung auf Anschlag gefahren wird, um den Estrich schnell zu trocknen. Zwei Wochen auf Vollgas, kostet bei einem durchschnittlichen Haus circa 2.000 bis 3.000 Euro zusätzlich. Sie als Bauherr sollten sich also gut vorbereiten und auf jeden Fall einen Puffer auf Seite legen, damit Sie später nicht teuer nachfinanzieren müssen.

Eine große Baustelle

Die Einsparmöglichkeiten bei den Baustromkosten

Sehr wichtig ist es, dass Sie den Baustromkasten unmittelbar auf dem Grundstück oder zumindest in der Nähe aufstellen lassen. So haben Sie die Möglichkeit unnötige Kosten einsparen. Einmal durch die weniger benötigten Kabel, dies trägt dafür Sorge, dass es weniger Defekte geben kann und zum Zweiten durch einen möglichen Spannungsverlust. In vielen Fällen kann es sich lohnen beim künftigen Nachbarn anzufragen, inwieweit diverse benötigte Infrastruktur auf dessen Privatgrundstück verlegt oder aufgestellt werden dürfen. Müsste eventuell ein kleiner Graben oder sogar eine Straße überquert oder überbrückt werden, dann geht dies ebenfalls zulasten steigender Kosten.

Baustromverteiler und -schrank – Kaufen statt mieten

Normalerweise wird von den meisten Baufirmen ein Baustromverteiler sowie Equipment zur Miete angeboten, hierbei gibt es einen bestimmten Kostensatz für die gesamte Mietdauer. Zumeist bewegt sich der Preis hier zwischen 60 und 100 Euro. Dabei sollte allerdings berücksichtigt werden, dass darüber hinaus in der Regel Anlieferung und Abbau des Verteilerschrank in Rechnung gestellt werden. Somit ist es in vielen Fällen lohnender das Gerät zu kaufen. Die Schränke werden auf diversen Plattformen im Internet für rund 300 Euro angeboten. Dennoch kann auch eine kurze Nachfrage beim örtlichen Bauunternehmer nicht schaden. Auf jeden Fall sollte zunächst ein Vergleich angestrengt werden. Wichtig zu wissen: eine diesbezügliche Bindung an das Unternehmen, welches den Bau durchführt, ist nicht unbedingt gegeben. Eine Faustregel besagt: sobald die Bauzeit über 4–5 Monate hinausgeht, kann sich der Kauf lohnen.

Außerdem fehlt in der oben genannten Rechnung ja noch ja auch noch der Wiederverkauf. Man muss den Baustromkasten nach Einzug ja nicht behalten, sondern bietet diesen einfach den nächsten Bauherren an. Den finden Sie auch ganz sicher, schließlich werden über 80.000 Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut. Davon haben die Fertighäuser übrigens über 20% Marktanteil, Tendenz stark steigend. In den Nuller Jahren lag der Marktanteil noch um 10%. Aber zurück zum Baustrom.

Letztendlich ist es wie bei allen Projekten immer dasselbe – stets sollte vor einer Maßnahme, speziell dann, wenn es um ein derart großartiges Vorhaben wie den Hausbau geht, entsprechend geplant und vorgesorgt werden. Dies gilt fraglos auch beim Fertighausbau, hier winken dann nach Einzug in die neuen vier Wände ein tolles Raumklima, der nachwachsende Werkstoff Holz trägt hierzu maßgeblich bei. Und dass die Baupreise nicht ausufern ist, überwiegend der Festpreisgarantie zu danken, die beim Neubau eines Fertighauses zu sehr angenehmer Sicherheit führt. Teures nachfinanzieren ist nämlich sehr ärgerlich. Dies alles gelingt besonders gut, indem man Fertighausexperte die Baubeschreibung und die Angebote prüfen lässt!

Mehr Informationen zu Fertighäusern und weiteren Themen

Neben dem Thema Baustrom gibt es noch viele weitere Dinge, die es zu beachten gilt. Welche das sind erfahren Sie auf der Website des Fertighausexperten. Dort finden Sie viele weitere Berichte und Artikel zum Thema Hausbau. Auf der Startseite finden Sie im Menü eine Übersicht zu den weiteren Artikeln.

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Tobias Beuler Senkt für Sie Kosten, Preise & Mängel @ Hausbau, Fertighaus, Keller/Bodenplatte hat 4,87 von 5 Sternen 39 Bewertungen auf ProvenExpert.com