Amerikanische Häuser in Deutschland – Preise, Kosten und mehr

Wohnen im US-Stil: Amerikanische Fertighäuser und Häuser

Das bunte Geschehen in der Umgebung beobachten und dabei gemütlich auf der überdachten Veranda im Schaukelstuhl sitzen: Häuser im amerikanischen Stil zu bauen erfüllt diesen Wohntraum in Perfektion. Zumeist werden bei uns hier in Deutschland amerikanische Häuser in Fertigbauweise gebaut, diese sind dann im Original-Design gehalten, jedoch entspricht die Bauweise unseren Energiestandards.

Aber Achtung: Wenn Sie nach Anbietern amerikanischer Häuser googlen – meistens findet man nur kleine Fertighausanbieter, die weniger als 50 Häuser im Jahr bauen. Kann oder will dann mal ein anderer Bauherr sein Fertighaus nicht bezahlen und der Anbieter amerikanischer Häuser ist nicht so solvent, weil er eben nur kleine Stückzahlen baut, kann auch Ihr Hausbau mit in den Strudel gerissen werden und zum Albtraum werden. Darum sollten Sie bei der Auswahl besonders wachsam sein.

Amerikanisches Haus  – Ein Baustil für alle die über den eigenen Tellerrand hinausschauen

Hell gestrichene Holzverschalung, überdachte Veranda und Sprossenfenster – ein Wohntraum, wie man ihn aus TV-Serien und Filmen kennt. Amerikanische Häuser sind seit der Serie Desperate Housewifes in Deutschland noch beliebter geworden. Aus diesem Trend heraus hat sich diese Bauweise inzwischen zum Klassiker für kosmopolitische Bauherren entwickelt, die über den Tellerrand der üblichen langweiligen Standardbauten in deutschen Neubaugebieten hinwegsehen. Allerdings ist es nicht nur die Optik, auch beim Grundriss, in der Bauweise als solchen sowie in zahlreichen Details beim Interieur, stechen die Unterschiede zu den hierzulande üblichen Familienheimformen sehr deutlich hervor.

Amerikanisches Haus bauen: die wichtigsten Stil-Merkmale

Den amerikanischen Baustil kennzeichnen wesentliche Faktoren, die sich in der Ausstattung, beim Grundriss, jedoch auch in der Bauweise sehr deutlich durch ihre spezifischen Besonderheiten hervorheben.

rosa Haus mit Garage

Amerikanische Holzhäuser – Die typische Holzbauweise

So wie auch die Fassaden in sehr vielen Fällen mit Holz verkleidet sind, ist auch der Holzrahmenbau besonders typisch für Häuser im amerikanischen Stil. Eigentlich stellt diese Bauweise eine Weiterentwicklung des europäischen, traditionellen Fachwerkbaus dar, so ist diese auch als die Basis des modernen Fertighausbaus anzusehen. Im direkten Vergleich zum Schwedenhaus gibt es jedoch einen deutlichen Unterschied: die Verschalung wird beim amerikanischen Haus aus horizontal ausgerichteten, relativ schmalen Brettern angebracht. Um die in Deutschland vorgeschriebenen Standards in Sachen Energieeffizienz zu erreichen, wird im Kern der Holzrahmenkonstruktion eine Dämmung eingebracht.

Info:
Bei uns in Deutschland werden amerikanische Häuser in aller Regel auf einer Bodenplatte oder einem festen Fundament mit Keller gebaut. Dies ist in vielen Teilen der USA nicht der Fall.

Tipp zum Kellerbau bei amerikanischen Häusern

Besorgen Sie sich den Fertigkeller oder die Bodenplatte unbedingt selbst. Das spart zig Aufschläge für das exakt gleiche Produkt. So klammern Sie den kompletten Zwischenhandel aus und müssen nicht noch zusätzlich zum amerikanischen Haus auch noch Aufschläge des Hausanbieters sowie des Hausverkäufers hinnehmen. Die besten Seiten, um den Fertigkeller aufschlagsfrei direkt an der Quelle zu kaufen sind fertigkeller.net, fertigkeller24.com und fertigkeller.one. Das sind die 3 zur Zeit besten Fertigkelleranbieter am Markt. Nicht nur was die Qualität betrifft, sondern auch Preis-Leistung.

Der Aufbau amerikanischer Häuser

In den meisten Fällen sind amerikanische Häuser mit Vorsprüngen und Erkern versehen, eine quaderförmige Bauweise ist weniger angesagt. Der Grundriss im Erdgeschoss wartet mit fließenden Übergangen auf. So ist der Koch-, Ess- und Wohnbereich offen. Dies gilt zwar weniger für die oberen Wohnräume, diese sind dafür oft nach oben, bis in den Dachfirst hinein, offen.(cathedral ceiling). Insgesamt erfüllen die Wohnbereiche im amerikanischen Haus nicht nur eine, sondern gleich mehrere Funktionen. Dementsprechend ist auch die Aufteilung gestaltet: Für den Empfang von Gästen gibt es gewöhnlich einen abgegrenzten Bereich, ein zweiter, sehr wichtiger Wohnbereich, ist der Familie vorbehalten. Hier trifft man sich, um beispielsweise gemeinsam die Vorzüge eines Home Entertainment Systems zu genießen.

Weitere Zugänge, neben dem Haupteingang, gibt es beispielsweise durch die Garage, direkt in den Küchenbereich oder über einen Hauswirtschaftsraum.

Vom Elternschlafzimmer aus führt ein direkter Zugang zum Bad. Für die Kids ist in der Regel ein separates, weiteres Badezimmer vorhanden.

Zumeist sind statt frei stehender Schrankmöbel im gesamten Haus eingebaute Wandschränke zu finden. Dabei ist die Nutzung naturgemäß unterschiedlich. Ob als Garderobe, Einbauregal, begehbarer Kleiderschrank oder als Vorratskammer. So lässt sich auf jeden Fall auch eine ganze Menge Platz sparen.

rot weißes Haus mit Garage und Garten vor dem Haus

Der offene Kamin – oft Heizquelle fürs gesamte Haus

Auch heute noch stellt in den USA der offene Kamin oft die einzige Heizquelle dar. Dies ist Deutschland aufgrund bestehender Energieeinsparverordnung so nicht möglich. Dennoch darf im Living Room, dem Wohnzimmer, ein Kamin nicht fehlen, denn hier ist gleichzeitig auch der Mittelpunkt des familiären Zusammenlebens.

Amerikanisches Haus – Dacheindeckung mit Schindeln

Ein weiterer Unterschied zum Haus deutscher Bauart ist die Dacheindeckung beim amerikanischen Haus. Hier werden die Dächer mit kleinformatigen Schindeln, meistens aus Bitumen, eingedeckt – im Gegensatz zu den aus unseren Breitengraden wohlbekannten Dachziegeln. Hieraus ergibt sich ein entscheidender Gewichtsvorteil, allerdings in Bezug auf die Haltbarkeit erwähnt werden, dass Schindeln aus Bitumen weniger langlebig sind. Dies ist der Grund dafür, dass in Deutschland oft auf die herkömmliche Dacheindeckung mit Ziegeln zurückgegriffen wird.

Giebeln und Gauben beim amerikanischen Haus

Zur besseren Belichtung im Dachgeschoss werden im amerikanischen Haus Gauben ins Dach eingebaut. Dachflächenfenster sind nicht zu sehen. Oft werden sogar Gaube an Gaube und Giebel an Giebel gesetzt – was zu einem regelrecht feudalen Anblick führen kann.

Amerikanische Veranda: ein Markenzeichen der typischen US-Häuser

Im Regen stehen muss keiner, beim Haus im US-Stil: Denn das Stilmerkmal Nr. 1 ist die überdachte Veranda. Blickgeschützter wird es, wenn vorne eine Veranda und hinten zur Gartenseite hin ein Deck gebaut wird.

Bei zahlreichen Haustypen im amerikanischen Stil gehört daher eine Veranda, auch Porch genannt, ganz einfach dazu. Eine Veranda mit Überdachung ist üblicherweise zur Straßenseite hin gerichtet. Anders als bei uns, wo die Terrasse oder der Balkon oft zur Gartenseite hin zeigt. Amerikanische Veranden erstrecken sich dabei sehr oft über die gesamte Breite des Hauses.

Ein Haus mit Spitzdach und Garten

Die Fensterflächen sind großflächig, die Nischen gemütlich

Ebenso sind Merkmale amerikanischer Häuser die großflächigen Fenster, die typischerweise als Schiebefenster mit Sprossen zu finden sind. Dreh-Kippfenster hingegen gibt es nahezu keine. Eine weitere Besonderheit bei den Fenstern zeigt sich in den Laibungen. Diese sind nicht einfach nur verputzt, sondern werden mit Holz verkleidet. Sogenannte window seat, also Fenstersitze, plant man gerne in den Schlafzimmern. Als gemütliche Nischen, dienen diese den Bewohnern dazu die Sonne zu genießen und darüber hinaus schaffen die Sitzbänke mehr Stauraum.

Zum Thema Türen: Verglaste Hauseingangs- und Innentüren sind in vielen Fällen mit Kassettenprofilen gestaltet. Hier werden oft auch Sprossen aufgebracht.

Die Vielfalt der Stile bei Häusern im US-Stil

Die Vielfalt des US-Baustils zeigt sich vom Cape-Cod-Haus, mit seiner symmetrischen Bauform, dem mittigen Hauseingang und dem steilen Satteldach, die an der Küste Neuenglands zu finden sind – bis hin zum schlichten Cottage-Stil. Auch Stadthäuser im viktorianischen Stil – romantisch und verspielt – bis zu mehrstöckigen und recht imposanten Südstaatenvillen, begeistern. Wen wundert es bei dieser enormen Auswahl, dass die Beliebtheit amerikanischer Häuser mehr und mehr zunimmt.

Da ich keine kostenlose Werbung machen möchte, schreibe ich hier sicher nicht über die einzelnen Fertighausanbieter, die mit dieser Bauweise vertraut sind. Wer aber gerne eine kleine Auflistung hätte, welcher Anbieter in den Regionen Deutschlands am besten passt, kann mir gerne eine E-Mail schreiben.

Mehr Informationen zu Fertighäusern und weiteren Themen

Wenn Sie sich neben dieser Bauform noch für weitere interessieren, dann empfehlen wir Ihnen die Seite Fertighausexperte.com zu besuchen. Dort werden Ihnen weitere Bauarten vorgestellt, sowie weitere Themen die beim Hausbau bzw. Kauf relevant sind. Der Fertighausexperte hat mehrere Bauvorhaben begleitet und kann Ihnen daher einen ausführlichen Einblick in die Welt des Hausbaus liefern. Auf der Homepage finden Sie ein Übersichts-Menü, über das Sie zu den weiteren Artikeln gelangen.

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