Holzhaus bauen & kaufen – Das sollte bei der Holzständerbauweise beachtet werden

Die Gründe dafür ein Holzhaus zu bauen sind vielfältig, so sind Nachhaltigkeit, Effizienz und gutes Wohnklima nur einige der Beweggründe für Bauherren ein Holzhaus in Holzständerbausweise zu kaufen. Ganz speziell der Wunsch von Vielen ein modernes Fachwerkhaus bauen zu wollen, hat diese Bauweise in den letzten Jahre noch weiter vorangebracht. Genauso wie die großen Vorteile der Festpreisgarantie, die viele Fertighausunternehmen inzwischen bieten.

Um beim Bau eines Holzhauses nicht auf die sprichwörtliche Nase zu fallen, sollten potenzielle Hauskäufer einen qualifizierten Fertighaushersteller wählen: Diese lassen sich zuvorderst am Preis erkennen. Wie heißt es doch gleich: Wer billig kauft, zahlt am Ende den doppelten Preis.

Was kostet ein Holzhaus

Durch den großen Wettbewerb von rund 250 Fertighausfirmen in Deutschland ist der Markt sehr transparent – dies bedeutet im Umkehrschluss, dass sich über den Preisfaktor bei Fertighäusern definitiv die Qualität des Herstellers ermitteln lässt. Zum Beispiel ist es so, dass die Unternehmen, die besonders großen Wert auf die optimale Qualität ihres Produkts legen, stets einen effektiveren Schallschutz berücksichtigen. Eine Tatsache, die speziell bei Holzhäusern von großer Bedeutung ist. Ein guter Schallschutz beim Fertighaus ist einer der maßgeblichen Gründe, warum das Fertighaus dem Massivbau den Rang abläuft. Den das war bei Massivhäusern bisher noch der einzige Grund, sich gegen ein Holzhaus zu entscheiden. Schlussendlich ist es also der richtige Hausbaupartner, der den Unterschied beim Holzhaus ausmacht. So wird beispielsweise die optimale Schallisolierung zum entscheidenden Faktor für den Vorsprung gegenüber dem Hausbau in Massivbauweise.

Ein Haus aus Holz

Modernes Fachwerkhaus: verschiedene Holzbauweisen

Der Werkstoff Holz stellt bereits seit uralten Zeiten ein sehr beliebtes und begehrtes Baumaterial dar. Dazwischen wurde Holz allerdings nahezu komplett von Stein oder von Beton abgelöst. Eines der Hauptmerkmale, die ein Holzhaus ausmachen, ist die Tatsache, dass das Tragwerk komplett aus Holz besteht – selbst dann, wenn die Zwischenräume zum Beispiel mit einem anderen Material aufgefüllt werden – hier kamen in der Vergangenheit etwa Stein und Lehm zum Einsatz – spricht man dennoch von einem Holzhaus. Mit Holz zu bauen ist in zahlreichen unterschiedlichen Varianten möglich. Unter anderem zählt auch das moderne Fachwerkhaus, das ebenfalls zu den Holzhäusern gehört, zu einem der sehr attraktiven Wohnimmobilien, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. Heute sind überwiegend folgende Bauweisen bekannt:

Blockhaus oder Blockbohlenhausbau

Ein Blockhaus wird aus Balken, Stämmen und Brettern gefertigt, diese stellen die Konstruktion der Decken und Wände dar. Dabei werden Rundhölzer miteinander verbunden. Wer an diese Bauweise denkt, wird sofort wieder an die urige Blockhütte erinnert, diese stellt gleichzeitig die älteste Hausbauweise dar. Die typischen Bilder, die die Holzhaus-Bauherren von einem Blockhaus im Kopf haben, sind weite Landschaften mit viel Wald und Flüssen in Kanada oder in Skandinavien. Sie auch? Auch hier ist der Preis des Blockhauses ein guter Filter. Denn gute und trockene Hölzer, die man für das Blockhaus verwenden sollte, setzen sich später nicht mehr so stark (etwas aber schon). Und diese gut getrockneten Hölzer kosten logischerweise etwas mehr als nicht so lange gelagerte Hölzer für Ihr Blockhaus.

Holzskelettbau

Beim Holzskelettbau haben quasi alle Elemente eine tragende Funktion, hierbei drängt sich der Gedanke an ein Skelett auf. Beim Holzskelettbau kann am wenigsten vorgefertigt werden, vielen ist diese Bauweise auch als Fachwerkhaus bekannt, also dem Grundprinzip der Fachwerkbauweise. Darüber hinaus begeistert die Holzskelettbauweise als modernes Holzständerprinzip. Bei dieser Art der Fertigung lassen sich große Abstände zwischen den einzelnen Holzpfeilern finden, hingegen ist das seit Jahrhunderten bekannte Fachwerkhaus sehr engmaschig gestaltet. Die bekanntesten Anbieter sind hier Davinci Haus und Huf Haus, die sich in Deutschland ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz liefern. Wer aber für so ein schönes Holzskeletthaus keine 800.000 Euro auf den Tisch legen möchte, kann mir gerne schreiben. Von den 10 kleinen Wettbewerbern der Unterbranche der Fertighausbranche gibt es noch den ein oder anderen Fertighausanbieter mit einem ganz guten Preis-Leistungsverhältnis.

Holztafelbau und Holzrahmenbau

Beim Holzrahmenbau kann man ebenfalls von der Weiterentwicklung des traditionsreichen Fachwerkhauses sprechen: Senkrechte Hölzer tragen die waagerechten am Dach und an der Decke. Dies ist das sogenannte Stabtragwerk des Holzhauses. Die Holzrahmenbauweise wartet mit einem Gerüst aus Holzbalken auf, beispielsweise tragen Holz- oder Gipsfaserplatten dazu bei die Wandelemente zu beplanken und werden so zur Außenhülle des Holzhauses. Die Dämmung wird hernach zwischen der äußeren und der inneren Hülle eingebracht. Beim Holztafelbau wiederum wird die Holzkonstruktion zumeist mit Platten hinten und vorne verkleidet, dies entspricht einem der höchsten Maße der Vorfertigung. Damit ist es auch genau dieser Umstand, der den größten Unterschied zum Holzrahmenbau ausmacht.

Massivholzhaus für umweltbewusstes Bauen

Wie es der Name bereits besagt, stellt der Massivholzbau einen sehr massiven Aufbau der einzelnen Elemente dar. Raumbildendes Element und das Tragwerk bestehen beide aus Holz. Diese Bauweise findet nahezu ausschließlich im Werk statt, die Vorfertigung geht sogar so weit, dass die Holzbauteile bereits dort luftdicht verarbeitet werden.

Holzhaus, typische US Bauweise

Fazit

Die Vorteile für ein Fertigbau-Holzhaus liegen demnach auf der Hand: Es wird eine Festpreisgarantie angeboten, alle Baudienstleistungen stammen aus einer Hand und es wird zügig fertiggestellt. Und fraglos wird beim Holzhaus auch der Ökologie Rechnung getragen – Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stehen ganz weit oben auf der Agenda. Eines muss allerdings auf alle Fälle beachtet werden: Bei der Wahl des Holzhausanbieters muss der potenzielle Bauherr auf jeden Fall darauf achten, dass dessen Bauweise als qualitativ hochwertig bekannt ist. Dies wiederum drückt sich vor allem auch im effektiven Schallschutz aus. Hierbei wird es sich zu guter Letzt ganz sicher nicht um einen der Baupartner handeln, der der Kategorie “Billigheimer” zuzurechnen ist.

Tipp

Kaufen Sie für Ihr Holzhaus die dazu passende Bodenplatte bzw. den dazu passenden Fertigkeller auf keinen Fall im Musterhaus. Der Hausverkäufer der Fertighausfirma verdient hier nur als Zwischenhändler mit, genauso wie die Fertighausfirma selbst. Also kaufen Sie das Gewerk direkt an der Quelle und sparen Sie so beim Fertigkeller bis zu 15.000 Euro, je nach Größe Ihres Holzhauses. Es ist im Grunde wie mit Schokoriegeln. Die kosten an der Tankstelle viel mehr als in der Metro. Und da die Fertighausfirma zwischen 60% bis 85% mit Ihnen abrechnen darf, wenn der Holzhausrohbau steht, brauchen Sie sich vom Verkäufer, der logischerweise alles tut, um seine Provision dafür zu sichern, auch keine Angst machen lassen. Die Holzhausbauer wollen aufgrund der Zahlungsrate immer ganz schnell liefern, weil dann das meiste Geld fließt. Bleiben Sie im Musterhaus also cool und kaufen sie nichts, was sie nicht brauchen bzw. sich selbst extrem günstiger besorgen können. Wie schon erwähnt, holt man oft damit die Kosten für die Küche heraus.

Ein Bericht über die Planung von Bodengutachten

Mehr Informationen zu Fertighäusern und weiteren Themen

Wenn Sie sich neben dieser Bauart noch über weitere Bauformen informieren möchten, dann empfehlen wir Ihnen die Homepage des Fertighausexperten zu besuchen. Dort finden Sie viele weitere Artikel, die sich mit verschiedenen Bauthemen im Detail beschäftigen.  Auf der Startseite erhalten Sie ein Artikel-Übersicht.

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