Industriegebäude in Deutschland – Preise, Kosten und mehr

Industriebau bauen

Wenn Sie sich mit der Absicht tragen ein Industriegebäude neu zu bauen, zu kaufen oder zu mieten, dann gibt es einiges zu beachten. So spielt beispielsweise der Standort eine außerordentlich wichtige Rolle, wenn es um ein Industriegebäude geht. Zwar muss es sich nicht gerade in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum befinden, allerdings werden sich Ihre künftigen Mitarbeiter auf jeden Fall darüber freuen, wenn Sie sich nicht über Feldwege oder schlecht ausgebaute Straßen den Weg zur Arbeit bahnen müssen. Ein weiterer Aspekt ist in der die Immobilie umgebenden Infrastruktur zu sehen. So sollten öffentliche Verkehrsmittel verfügbar sein, damit der Weg zur Arbeit nicht unbedingt mit dem Auto zurückgelegt werden muss. Weniger wichtig ist bei einem Industriegebäude das Vorhandensein von Laufkundschaft. Allerdings ist hier auch mit sehr hohen Grundstückskosten zu rechnen und Sie als Auftraggeber sollten auch die Kosten im blick behalten.

Eine große LagerhalleIndustriegebäude: Kaufen oder Mieten?

Die Überlegung ein Industriegebäude zu kaufen, neu zu bauen oder lediglich zu mieten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So müssen Sie sich zunächst die Frage stellen, inwieweit es sich um ein Objekt handelt, das lediglich vorübergehend genutzt werden soll oder ob Sie eine langfristige Nutzungsdauer anstreben. Diese Fragen sind es also, die über den Kauf oder die Miete entscheiden. Sobald Sie eine diesbezügliche Entscheidung getroffen haben und es feststeht, dass es sich eher um eine langfristige Investition handelt und sich der Standort Ihres Gewerbeunternehmens für längere Zeit nicht verändern wird, dann stellt der Neubau eines Industriebaus auf jeden Fall die bessere Wahl dar. Je nachdem um was für eine Branche es sich handelt, ob Sie eventuell als Start-Up den Neubau bewerkstelligen wollen oder ob es um eine Nachfolgereglung geht, sind einige Fördertöpfe des Bundes und der Länder hervorragend geeignet, um die Maßnahme des Industriebaus auf besonders günstige finanzielle Beine zu stellen. Auf jeden Fall ist es schon vom Grundsatz her enorm wichtig, dass Sie eine exakte Kostenplanung betreiben und Ihrem Vorhaben bereits von Beginn an ein sicheres finanzielles Fundament verschaffen.

Holz bei der Fertigbauweise: besonders langlebig und beständig

Speziell im Industriebau ist es immens wichtig, dass die verwendeten Baustoffe eine große Beständigkeit aufweisen. Neben seiner Vielseitigkeit in extrem vielen Bereichen besticht der nachwachsende Rohstoff auch mit seiner Langlebigkeit. Hierbei muss man sich nur die Fachwerkhäuser anschauen, die bereits vor Jahrhunderten aus Holz erbaut wurden und heute noch zu Wohnzwecken genutzt werden können. Diese Häuser haben über eine sehr, sehr lange Zeit jeder Witterung standgehalten – ob Wind, Regen, Schnee oder Orkanböen, stets hat das Fachwerkhaus seine wichtige Pflicht erfüllt.

So kann Holz aber noch viel mehr, denn der natürliche Werkstoff wirkt auch Feuchtigkeitsregulierung, dabei wird dem Raum feuchte Luft entzogen, allerdings nach einer gewissen Zeitspanne wieder abgegeben. Ebenfalls sind die Vorteile von Holz aus bauphysikalischer Sicht hervorzuheben. Gewerbebauten wirken sozusagen wie eine riesige Klimaanlage. Dabei wird die Luft auf völlig natürliche Art gefiltert und der enthaltene ionisierte Sauerstoff bleibt in seiner Gesamtheit erhalten. Dieser Sauerstoff ist es nämlich auch, der die Menschen, die in einem Büro oder in einer Werkhalle tätig sind, fit hält, denn er wird vom Körper besonders effektiv aufgenommen.

Ein weiterer großer Pluspunkt der Holz zugesprochen werden kann, ist die Tatsache, dass der natürliche Werkstoff strahlungs- und magnetfrei ist. Darüber hinaus wirkt Holz auch Schall- und Vibrationsisolierend. Ebenfalls ist Holz extrem variabel was die Realisierung ganz unterschiedlicher Baustile anbelangt.

Ein Foto von einem GerüstDie Kostenfrage beim Neubau einer Industrieimmobilie

Dass Immobilien gut aussehen und auch ihren Zweck erfüllen sollten, steht prinzipiell außer Frage. Darüber hinaus müssen jedoch auch die Baukosten berücksichtigt werden, diese sollten sich stets im Rahmen des bezahlbaren bewegen. Um die Kosten für Ihren Industriebau zu ermitteln, müssen etliche Eckdaten bekannt sein. So spielt der Grundstückspreis eine maßgebliche Rolle, es muss die reine Nutzfläche berechnet werden, darüber hinaus ist eine Berechnung der Keller- und Dachflächen erforderlich. Bei der Dachform wird speziell bei Industriebauten gerne das Flachdach gewählt. Als moderne Dachvariante kommen bei Industriegebäuden allerdings vermehrt auch Pultdächer zum Einsatz. Ein weiterer sehr wichtiger Faktor bei der Kostenfrage stellt die Ausstattung des Gebäudes dar. Und diese wiederum entscheidet auch in hohem Maße über den Quadratmeterpreis, der bereits sehr früh bei der Kostenkalkulation berücksichtigt werden muss. Normalerweise kann man hier von Preisen ausgehen, die sich zwischen 1200 € und 5500 € bewegen – Baukosten sind in dieser Betrachtung jedoch nicht mit einberechnet. Selbstverständlich findet auch bei Industriebauten eine sogenannte Klassifizierung statt – sie wird in einfach, gehoben oder Premium Ausführung definiert.

Nicht nur die reinen Bau- und Kaufkosten zählen

Beim Industriebau sind die Kosten allerdings nicht nur auf die effektiven Investitionsausgaben begrenzt. Hier zählen auch diverse andere Aspekte, wie beispielsweise Unproduktivität wegen schlechtem Raumklima, Flächen-Ineffizienz oder schlechte Wiederverkaufswerte. Diese Aufwendungen müssen auf lange Frist gesehen sogar erheblich größeren Eingang in die Kostenbetrachtung bei der Planung eines Industriegebäudes finden. Weitere Fragen stellen sich zum Thema der Lage des Objekts dabei kann es von großer Wichtigkeit sein, ob es sich beispielsweise um eine Hanglage des Grundstücks handelt oder ob ein langes, schlauchartiges Grundstück die Architekten vor besondere Herausforderungen stellt. Selbstverständlich trägt auch die Wahl des passenden Baupartners dazu bei. Darüber hinaus müssen Brandschutzvorgaben erfüllt und Fluchtwege geschaffen werden. Ebenfalls sollten Bauherren beachten, das auch die steuerlichen Aspekte beim Bau von gewerblichen Immobilien deutlich vom privaten Wohnungsbau entscheidend abweichen.

Eine Lagerhalle von innenFazit

Somit bleibt festzuhalten, dass das Vorhaben einen Industriebau zu bauen von langer Hand geplant und in jeder Hinsicht beleuchtet werden muss. Dabei sind es einige ganz besonders wichtige Anforderungen, wie zum Beispiel die passende Lage, dem Vorhaben angepasste Kosten, der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sowie den gesunden Arbeitsbedingungen, die Ihre Immobilienplanung von vornherein begleiten müssen. Darüber hinaus ist es gerade auch die Fertigbauweise, die einen Industriebau günstig und umweltgerecht erstellen lässt. Wie beim Bau von Wohnimmobilien, lassen sich auch industrielle und gewerbliche Gebäude aller Art innerhalb kurzer Zeit bauen, dem Fertigbau sei es gedankt. Die Vorfertigung der Immobilie im Werk des Herstellers trägt maßgeblich dazu bei, dass alle Gewerke unabhängig von Wind und Wetter im Trockenen gefertigt werden können. Arbeiten bei Regen oder Schnee werden damit unnötig, was auch zur Qualität von Fertiggebäuden beiträgt.

Mehr Informationen zu Fertighäusern und weiteren Themen

Wenn Sie sich neben solchen Gebäuden auch für weitere Großbau-Projekte interessieren, dann sollten Sie unbedingt die Website des Fertighausexperten besuchen. Dort finden Sie viele weitere Infoartikel, die Sie dort kostenfrei lesen können.  Über folgenden Link gelangen Sie zur Startseite und finden dort ein Übersichts-Menü zu den weiteren Berichten.

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