Kampa Haus – Preis-Informationen, Erfahrungsberichte und vieles mehr

Bewertung: Was macht bei Kampa Haus Sinn?

Auf und ab mit Kampa Haus

Das Unternehmen war ganz früher mal ein Ein-Mann-Zimmereibetrieb, irgendwann mal die stärkste Marke der Fertighausbranche, hat schon andere Unternehmen geschluckt, wie zum Beispiel die Platz Haus GmbH, war schon mal eine AG, ging in die Insolvenz und ist jetzt nach einer Neugründung in 2009 wieder eine GmbH. Kampa hat also in der Geschichte des Fertighausbaus eine Berg und Talfahrt hinter sich und ist wirklich jedem ein Begriff, der sich mit dem Thema Fertighausbau beschäftigt.

 

Neben Huf Haus und Davinci Haus eine starke Marke

Neben Huf und Davinci war Kampa damals schon für hochwertige Häuser bekannt und die beiden Firmen teilten sich den Markt der Besserverdiener, die ein Fertighaus bauen wollten. Mit früher meine ich in diesem Fall die 70er bis 90er Jahre und auch nach der Jahrtausendwende hatte das Unternehmen Kampa immer noch eine hohe Anziehungskraft.

Während Huf sich Richtung modernes Fachwerkhaus entwickeltet, baut Kampa schon damals recht große Villen für Unternehmer, Ärzte und Apotheker.

Wilfried Kampa, den man als den eigentlichen Gründer sehen kann, hatte einen ausgeprägten Geschäftssinn und die Fertighausfirma richtig groß gemacht. Er hat die 70 Jahre alte Fertighausbranche mitgeprägt wie kaum in Anderer. Man kann auch sagen, dass Unternehmen war damals der FC Bayern München der Hausbaubranche war.

Kampa in den Musterhausparks

Teilweise merkt man davon auch heute noch was, zumindest was den Geschäftssinn von Herrn Kampa betrifft. Der Geschäftsidee hat sich in der Kultur des Unternehmens verankert und alle guten wie schlechten Zeiten überstanden. Zum Beispiel ist das Unterhmen in den neuen Fertighauswelten, also den Musterhausparks, immer recht spät dran, wenn es darum geht, ein Musterhaus zu eröffnet.

Kampa sieht sich erst mal an, welche Wettbewerber welche Musterhäuser bauen und baut dann entweder ein Haus mit Alleinstellungsmerkmal, welches sich von den anderen absetzt, oder baut einen klassischen Allrounder, der sich mit mindestens der Hälfte der Anbieter in so einem Musterhauspark messen kann.

Der Fertighaus-Anbieter baut dann meistens auch etwas größer wie alle anderen Fertighausanbieter und präsentiert sich somit etwas besser, denn Ausstattung, Großzügigkeit und Helligkeit wirken auch unterbewußt auf die Musterhausbesucher.

Ausländische Investoren verstehen den deutschen Markt nicht zu 100%

Aber zurück zur Unternehmensgeschichte. Der alte Chef hatte sein Unternehmen damals verkauft. Wenn ich mich recht erinnere, an einen schwedischen Investmentfonds namens Triton.

Während der Senior Chef den wohlverdienten Ruhestand auf Mallorca genoss (vermutlich in einer selbstgebauten Villa bzw. Finca), machten die Investoren genau das, was sie am besten können, aber in der Baubranche nicht unbedingt vorteilhaft ist. Sie haben das Unternehmen ausschließlich über Kennzahlen geführt und ich vermute, dass der Faktor Mensch etwas hinten angestellt wurde.

So kam es, dass das Unternehmen, ich glaube es war 2009, in die Insolvenz schlitterte und eine der stärksten und etabliertesten Marken der Fertighausbranche nicht mehr existent war.

Zur der Zeit habe ich noch den Vertrieb für Huf Haus in der Fertighauswelt in Nürnberg gemacht. Der Fertighaus-Hersteller hatte, wie immer, noch mit dem Hausaufbau gewartet, um zu sehen, was die anderen Fertighausfirmen da so an Musterhäuser hinstellen und direkt das Grundstück neben dem Huf Haus, in dem ich saß, gepachtet.

Dann kam eines Tages eine ziemlich große Bodenplatte und wir waren schon gespannt, wie später das Musterhaus aussehen würde.

Das kam aber nicht mehr. Die Bodenplatte blieb über 2 Jahre offen liegen, bis Allkauf Haus das Grundstück übernommen hatte, die Bodenplatte abriss und dann ein eigenes Musterhaus dort hinstellte.

Einige Bauherren mussten also nach einem neuen Baupartner suchen und man hörte auch Geschichten, das Kampa-Hausverkäufer, die noch Provisionen offen hatten, sich kurzerhand in den Musterhäusern bedienten. Statt 15.000 Euro Provision für einen Abschluss gab es dann eben einen Flachbildfernseher, Küchengeräte oder auch mal eine Couch als Ersatz.

Kampa lebt als Marke weiter – mit neuem Konzept und Preisen

Da die Baubranche eine der spannendsten überhaupt ist, da es hier sehr viel Bewegung im Markt gibt, hat es auch nicht lange gedauert, bis Bauherren auch wieder Kampahäuser angeboten wurden.

Josef Haas, ein ehemaliger Vorstand von Kampa, hat die Marke erworben und baut mit seinem Unternehmen zur Zeit 200 bis 300 Häuser im Jahr. So viel ich weiß, ist das Unternehmen wieder ganz gut in der Spur.

Auch die Preise und Kosten der Häuser nicht mehr ganz so krass wie früher und inzwischen können sich auch normale Angestellte ein solches Haus leisten.

Sich als Bauherr absichern – nicht nur auf Kostenseite

Sie sehen, dass es auch mal die beste Marke erwischen kann. Darum empfehle ich allen Bauherren, unbedingt die Angebote prüfen zu lassen, die Verträge zu optimieren und eine Preisverhandlung kann sich, je nach Region und Handelsvertretung, auch lohnen.

Schauen Sie sich mal die Bausteine in meinem Shop an. Vor allem die Preisverhandlung kann sich lohnen, weil Sie als Bauherr nur gewinnen können. Kann ich Ihnen keinen Rabatt bei Kampa herausholen, brauchen Sie auch nichts zahlen. Und hole ich etwas raus, zahlen Sie nur eine Beteiligung an der Ersparnis. Somit senken Sie die Kosten und haben vielleicht noch den ein oder anderen Euro für die Ausstattung bei Kampa übrig.

Alle Vor- und Nachteile des Kampa Hauses 

BDF Mitglied

Ökologische Bauweise

Bauzeit

Freie Auswahl beim Kellerbauer

Verkauf über Handelsvertreter

Weitere Informationen zum Thema Fertighaus

Sie wollen mehr über das Thema Fertighäuser erfahren? Kein Problem, besuchen Sie unsere Seite Fertighausexperte und erfahren Sie alles über das Thema Fertighäuser.Hier gelangen sie zur Webseite des  Fertighausexperten.

Sie wollen Geld beim Bau sparen?
Produkte
Warenkorb