Hauseingangspodest – Welche es gibt und was es zu beachten gilt

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Alles über Hauseingangspodeste

Inspiration gehört zur Grundausstattung bei der Garten- und Hausgestaltung. Dabei ist die Vielfalt der Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Dies gilt selbstverständlich auch für den Hauseingangsbereich.

„Das Hauseingangspodest ist die Visitenkarte eines Hauses – es verbindet Funktionalität mit einem einladenden ersten Eindruck.“ – Tobias Beuler, Bausachverständiger.

Kurz & Kompakt - Das Wichtigste

  • Visitenkarte des Hauses: Das Hauseingangspodest ist der erste Eindruck, den Besucher vom Haus erhalten. Es verbindet Funktionalität mit einem einladenden Erscheinungsbild.

  • Gestaltungsmöglichkeiten: Es gibt vielfältige Materialien wie Naturstein oder Granit, die für das Podest verwendet werden können. Die Gestaltung sollte einheitlich und ohne störende Fugen sein.
  • Nachträgliche Installation möglich: In vielen Fällen kann ein Hauseingangspodest auch nachträglich installiert werden, abhängig von Platz und baulichen Gegebenheiten.
Ein Haus mit vielen Hauseingangspodesten

Der Blickfang des Hauses – das Hauseingangspodest

Speziell im Hauseingangsbereich wird von den meisten Eigentümern großer Wert darauf gelegt, dass hier für Besucher bereits ein erster positiver Eindruck entstehen soll. Auf das Entrée zum Haus-Wohnbereich soll daher bei der Gestaltung das Hauptaugenmerk gelegt werden. So bietet selbstverständlich das Eingangspodest des Hauses reichlich individuelle Möglichkeiten der Gestaltung, um ein solches Vorhaben gelungen umsetzen zu können. Dabei kommt es nicht nur alleine auf die Großzügigkeit des Podests an, auch die einheitliche Gestaltung liegt voll im Trend der Zeit – und dies alles ohne unterbrechende Fugen, die das Gesamtbild stören könnten (wenn es sich beispielsweise um ein Podest aus Granit handelt).

Von der Planung des Hauseingangspodests bis zu seiner Fertigstellung, muss nicht unbedingt eine lange Zeitspanne vergehen. Wer bereits genau weiß, wie sein ganz persönlicher Hauseingangsbereich aussehen soll, muss lediglich noch das passende Material auswählen. Soll es ein Podest aus Naturstein oder aus Granit sein oder bevorzugt der Bauherr doch eher ein anderes Material? Ebenfalls muss geklärt werden, ob das Hauseingangspodest in Eigenregie errichtet werden soll. In diesem Fall ist es hilfreich, wenn Zeichnungen und weitere Informationen vorliegen. Zum Beispiel wie das Betonieren einer Unterkonstruktion vonstattengehen muss – und wie das jeweilige Material verarbeitet werden sollte

So ist es unter anderem auch möglich, das Gelände im Hauseingangsbereich leicht anzuheben – mit Winkelsteinen lässt sich dann ein Abstand zur Fassade schaffen. Dieser Abstand wiederum, der zwischen der Fassade und den Winkelsteinen hergestellt werden soll, lässt sich mit einem Gitterrost überbrücken. Auf diese Art und Weise kann man elegant die klassische Schwelle vermeiden. Jetzt kann das Wasser, das bei Regen anfällt, durch den durchlässigen Gitterrost ablaufen und dann versickern.

Bei dieser Variante muss allerdings darauf geachtet werden, dass ein Untergrund unter dem Gitter vorhanden ist, der auch versickerungsfähig ist. Hierbei ist ein Kiesbett, das als Untergrund dient, gleichzeitig eine optisch schöne Lösung. Grundsätzlich muss jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass stets die Entwässerung des tieferliegenden Grabens gesichert ist. Die missliche Folge, bei Nichtbeachtung dieser Maßnahme, könnte nämlich sein, dass starker Regen den Graben voll laufen lässt und so unter Umständen sogar der Haussockel geflutet würde. Wenn also der Rohfußboden unterhalb des Niveaus des Hauseingangs lieg, wäre es möglich, dass Wasser ins Haus hinein drücken könnte. Beispielsweise sollte der Gitterost mittels eines Metallrahmens im Untergrund verankert werden. Alternativ hierzu ist es auch möglich, dass man Konsolenträger an den Rabattkanten anbringt – auf diesen lässt sich das Gitter dann ebenfalls perfekt auflegen.

Hauseingangspodest Impression

Ein Hauseingangspodest
Ein Hauseingang

FAQs zum Thema Hauseingangspodest

Ein Hauseingangspodest ist eine erhöhte Plattform oder Stufe, die den Zugang zu einem Gebäude erleichtert. Es befindet sich in der Regel vor der Haustür oder dem Haupteingang und dient als erhöhter Eingangsbereich.

Hauseingangspodeste können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden, darunter Beton, Naturstein, Fliesen, Holz oder Metall. Die Wahl des Materials hängt von den ästhetischen Vorlieben, der Wetterbeständigkeit, der Haltbarkeit und dem Budget des Eigentümers ab.

Ein Hauseingangspodest bietet mehrere Vorteile. Erstens erhöht es die Sicherheit, da es den Eingangsbereich ebenerdig macht und Stolperfallen minimiert. Zweitens verbessert es die Zugänglichkeit für Personen mit Mobilitätseinschränkungen, da es das Überwinden von Treppen erleichtert. Darüber hinaus kann ein Hauseingangspodest auch ästhetische Vorteile bieten und das Gesamtbild des Gebäudes aufwerten.

Die Genehmigungspflicht kann je nach Standort und den örtlichen Bauvorschriften variieren. In einigen Fällen können kleine Hauseingangspodeste ohne Genehmigung installiert werden, während für größere oder aufwändigere Konstruktionen möglicherweise eine Genehmigung erforderlich ist. Es ist ratsam, sich bei den örtlichen Baubehörden oder Gemeindeämtern über die geltenden Vorschriften zu informieren.

Ja, in vielen Fällen ist es möglich, ein Hauseingangspodest nachträglich zu installieren. Die Machbarkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem vorhandenen Platz, der Bodenbeschaffenheit und den baulichen Gegebenheiten. Es ist ratsam, einen Fachmann zu konsultieren, um die beste Lösung für Ihren spezifischen Fall zu finden.

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Als Experte für den Fertighausbau widmet sich Tobias Beuler, der Gründer von Fertighausexperte, allen Fragen rund um Ihr Bauprojekt.

Technisch ausgebildet von der HWK, kaufmännisch ausgebildet von der IHK und weitergebildet im WBZ der Universität St. Gallen sowie vom Bundesverband deutscher Fertigbau, begleitet Tobias Beuler seit 2000 europaweit den Auf- und Ausbau von Fertighäusern. Nachdem er jahrelang selbst auf Baustellen tätig war, bietet er sein Insiderwissen über Fertighausexperte.com seit 2018 an, um Andere bei Ihren Fertigbauprojekten zu unterstützen und ist in TV und Print als Bauexperte bekannt. Mit seinem Buch “Bau keinen Scheiss” ist er seit Juli 2024 auch Spiegel Bestseller Autor.


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