Erfahrungen & Bewertungen zu Tobias Beuler

Eksjöhus
Erfahrungen, Kosten und alles Wichtige zum schwedischen Fertighaus

Google Als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Eksjöhus ist einer der bekanntesten Fertighausanbieter Skandinaviens, mit Wurzeln, die bis ins Jahr 1941 zurückreichen und einer langen Tradition im Holzhausbau. Das Unternehmen produziert jährlich tausende Einfamilienhäuser, Bungalows und Doppelhäuser und exportiert seine Modelle auch nach Deutschland. Hierzulande stellen sich Bauherren vor dem Kauf einige spezifische Fragen: Wie sind die Erfahrungen anderer Bauherren? Was kosten die Häuser wirklich? Und worauf ist beim Kauf zu achten?

Kurz & Kompakt - Das Wichtigste

  • Tradition seit 1941: Eksjöhus ist ein schwedischer Fertighaushersteller mit langer Erfahrung im Holzhausbau

  • Vertrieb über Händler: In Deutschland läuft der Kauf ausschließlich über regionale Partnerhändler, Musterhäuser gibt es in Hamburg und Berlin

  • Händlerbonität prüfen: Kleine Vertriebspartner mit geringem Volumen tragen erhöhte Insolvenzrisiken, eine Bonitätsprüfung vor Vertragsabschluss ist Pflicht

  • Konstruktive Unterschiede: Schwedische Baukonstruktionen weichen von deutschen Standards ab, etwa bei Rollladenkästen und der Fensteröffnungsrichtung

  • Kosten pro Quadratmeter: Schlüsselfertig liegen die Kosten je nach Ausbaustufe bei rund 2.200 bis 3.200 Euro

Vor- und Nachteile von Eksjöhus

Eksjöhus bietet Bauherren ein ästhetisch klar definiertes Produkt mit langer Herstellertradition. Gleichzeitig bringt der Kauf eines schwedischen Hauses für den deutschen Markt spezifische Herausforderungen mit sich, die vor der Entscheidung bekannt sein sollten.

Vorteile:

Über 80 Jahre Erfahrung im Holzhausbau mit dokumentierter Qualität (RAL-Gütezeichen)t

Witterungsunabhängige Produktion in Schweden sichert gleichbleibende Fertigungsqualität

Nachhaltiger Baustoff: skandinavische Fichte mit niedrigen Emissionswerten, Aufforstungsprogramm

Freie Wahl des Keller- und Bodenplattenbauers ermöglicht Kosteneinsparungen

Individuelle Grundrisse möglich, da Eksjöhus freie Architektenplanungen akzeptiert

Breites Modellsortiment von Bungalow bis Doppelhaus

KfW 40plus erreichbar bei entsprechender Haustechnik

Nachteile:

Kein Direktvertrieb in Deutschland, Vertragspartner ist ein regionaler Händler mit eigenem Insolvenzrisiko

Schwedische Baukonstruktion nicht kompatibel mit deutschen Rollladensystemen

Fenster öffnen nach außen, Sonnenschutz und Verdunklung müssen gesondert geplant werden

Anpassung an deutsche Normen (GEG, Haustechnik) erfordert zusätzliche Koordination

Lieferzeiten und Nachlieferungen aus Schweden können die Bauzeit verlängern

Holzfassade erfordert alle 8 bis 10 Jahre Pflege und Neuanstrich

Was ist Eksjöhus?

Eksjöhus AB ist ein schwedischer Haushersteller mit Sitz in der Stadt Eksjö in Småland. Das Unternehmen produziert seit 1941 Holzhäuser und gehört zu den größten Herstellern von Einfamilienhäusern in Schweden. Jährlich verarbeitet Eksjöhus rund 60.000 m³ skandinavische Fichte, ein Rohstoff, der im Unternehmenskonzept fest mit Nachhaltigkeit verknüpft ist. Für jeden gefällten Baum wird ein neuer gepflanzt. Das Sortiment umfasst klassische schwedische Modelle mit Holzfassaden und Sprossenfenstern ebenso wie moderne Designs, die Bandbreite reicht vom kompakten Bungalow bis zum großzügigen Einfamilienhaus mit Obergeschoss.

Welche Modelle bietet Eksjöhus an?

Das Sortiment umfasst Einfamilienhäuser in verschiedenen Größen und Grundrissen, Bungalows für barrierefreies Wohnen, Doppelhäuser sowie Häuser mit und ohne Keller. Viele Modelle lassen sich über einen Katalog einsehen und in Grundrissen anpassen, sodass Schwedenhäuser anpassbare Wohnflächen für individuelle Bedürfnisse bieten. Eksjöhus nimmt auch freie Planungen von Architekten an, ein Vorteil gegenüber Anbietern mit striktem Typenhaussortiment.

Die Häuser zeichnen sich durch eine typisch skandinavische Optik aus: helle Holzfassaden, eine einladende Veranda, Satteldächer und architektonische details. Das Angebot spricht vor allem Bauherren an, die eine klare Formensprache aus dem Norden suchen. Großzügige Fenster bringen viel Licht in die Räume, und die Raumaufteilungen sind so angelegt, dass auch Anordnung und Zahl der Zimmer stimmig wirken.

Wo gibt es Musterhäuser in Deutschland?

Eksjöhus betreibt in Deutschland Musterhäuser in Hamburg und Berlin. Dort können Interessenten die Bauqualität, die Materialien und die typische Raumaufteilung erleben. Der persönliche Eindruck vor Ort ist beim Hauskauf grundsätzlich empfehlenswert, gerade bei einem ausländischen Anbieter, dessen Baukonstruktion von deutschen Standards abweicht. Vor einem Besuch lassen sich auf der Homepage bereits erste Informationen und Eindrücke sammeln.

Eksjöhus Hausbau in Deutschland: Worauf Bauherren achten müssen

Eksjöhus tritt in Deutschland nicht selbst als Bauunternehmen auf. Regionale Vertriebspartner kaufen die Häuser beim schwedischen Hersteller und verkaufen sie weiter. Das hat direkte Auswirkungen auf das Risikoprofil eines Bauvorhabens.

Warum die Bonität des Händlers entscheidend ist

Der Werkvertrag wird nicht mit Eksjöhus AB geschlossen, sondern mit dem deutschen Händler. Ist dieser finanziell schwach aufgestellt und vermittelt nur fünf bis zehn Häuser im Jahr, kann ein einziger Zahlungsausfall das gesamte Unternehmen gefährden. Im Ernstfall sind dann alle übrigen Bauherren ebenfalls betroffen.

Vor Vertragsabschluss sollte daher zwingend eine Bonitätsprüfung des Händlers erfolgen. Handelsregisterauszug, Jahresabschlüsse und ein Blick auf die Unternehmensgröße sind Mindeststandards. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich die Hinzuziehung eines unabhängigen Bausachverständigen bereits in der Angebotsphase.

Konstruktive Unterschiede zur deutschen Bauweise

Ein zentrales Thema in den Erfahrungsberichten von Eksjöhus-Bauherren sind die konstruktiven Abweichungen von deutschen Standards.

Besonders auffällig ist die Fenstertechnik. Schwedische Fenster öffnen traditionell nach außen, in Deutschland ist die nach innen öffnende Variante die Norm. Das kann im Alltag und bei der Planung Probleme verursachen. Das hat praktische Konsequenzen: Deutsche Rollladensysteme, die beim Bau bündig in der Fassade verschwinden, lassen sich nicht nachrüsten, wenn die Fenster nach außen aufgehen. Eine außen vorgesetzte Lösung blockiert wiederum das Öffnen der Fenster. Bauherren, die Verdunklung oder Sonnenschutz planen, müssen diesen Aspekt frühzeitig klären und diese Entscheidung bereits vor Vertragsabschluss im Werkvertrag festlegen.

Weitere Punkte, die regelmäßig in Erfahrungsberichten auftauchen:

  • Keine integrierten Rollladenkästen in der Fassade

  • Abweichende Dämmstandards, die an deutsche Anforderungen (GEG) angepasst werden müssen

  • Koordination zwischen schwedischer Produktion und deutschen Gewerken (Heizung, Elektro, Sanitär) erfordert mehr Aufwand

  • Lieferzeiten aus Schweden können bei Nachbesserungen oder Ersatzteilen zu Verzögerungen führen

Eksjöhus-Häuser sind trotzdem keine schlechten Häuser. Mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Partnern ist ein qualitativ hochwertiges Ergebnis möglich. Der Aufwand ist jedoch höher als bei einem deutschen Anbieter.

Eksjöhus Preise und Kosten

Zu den konkreten Preisen von Eksjöhus veröffentlicht das Unternehmen kaum öffentliche Angaben. Ein Bausatzhaus beginnt laut verfügbaren Informationen bei rund 167.075 Euro, darin sind jedoch weder Grundstück noch die deutschen Gewerke enthalten. Angebote für schlüsselfertige Häuser werden individuell erstellt und hängen stark von Modell, Größe, Ausbaustufe und dem deutschen Vertriebspartner ab.

Eksjöhus Kosten pro Quadratmeter

Als grobe Orientierung gelten folgende Richtwerte für Eksjöhus-Häuser in Deutschland; als Beispiel zeigen sie nur eine erste Kostenschätzung und können je nach Angebot abweichen:

Ausbaustufe Kosten pro m² (ca.)
Ausbauhaus 1.400 – 1.900 €
Schlüsselfertig 2.200 – 3.200 €
Schlüsselfertig mit Keller 2.800 – 3.800 €

Die tatsächlichen Kosten hängen von Grundstück, Region, Ausstattung und den beauftragten Gewerken ab, weshalb die Gesamtkalkulation früh auf das verfügbare Budget abgestimmt werden sollte. Hinzu kommen die üblichen Baunebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar, Erschließung und Außenanlagen.

Wie verhandelt man den Preis?

Statt pauschal nach einem Rabatt zu fragen, empfiehlt sich das Verhandeln konkreter Positionen aus dem Angebot als Naturalrabatt. Liegt das Angebot einzeln aufgeschlüsselt vor, lassen sich gezielt einzelne Leistungen kostenfrei herausverhandeln, etwa hochwertigere Fenster oder eine bessere Haustür. Für den Anbieter ist das günstiger als ein direkter Preisnachlass, für den Bauherrn ergibt sich trotzdem der volle Mehrwert. Diese Verhandlungsstrategie gilt für Eksjöhus genauso wie für jeden anderen Fertighaushersteller.

Eksjöhus Grundrisse und Modelle

Das Sortiment von Eksjöhus ist breit aufgestellt und deckt verschiedene Wohnbedürfnisse ab. Ob eingeschossig, mit Obergeschoss oder als Doppelhaus, die Modellvielfalt erlaubt eine Vorauswahl anhand von Grundriss, Wohnfläche und Budget.

Welche Grundrisse bietet Eksjöhus an?

Eksjöhus bietet eine breite Auswahl an Grundrissen, vom kompakten Bungalow über das klassische Einfamilienhaus mit Obergeschoss bis hin zum Doppelhaus. Der Katalog enthält Modelle mit unterschiedlichen Wohnflächen, die sich an Familien ebenso richten wie an Paare oder alle, die langfristig in einer hochwertigen Holzkonstruktion wohnen möchten, und bietet die Möglichkeit, Grundrisse an eigene Bedürfnisse anzupassen.

Da Eksjöhus freie Planungen von Architekten akzeptiert, ist auch ein individueller Grundriss möglich, bei dem Bauherren ihre Vorstellungen und Wünschen aktiv einbringen können. Eksjöhus plant individuelle Lösungen für über 200 Traumhäuser jährlich. Ein vorab von einem Architekten entwickelter Plan lässt sich dann nicht nur bei Eksjöhus, sondern auch bei weiteren Anbietern anfragen, was Vergleichbarkeit schafft und die Verhandlungsposition stärkt. Auf a better place finden sich Architekten, die Hausplanungen zum Festpreis anbieten, unabhängig von der HOAI.

Eksjöhus Bungalow

Für Bauherren, die barrierefrei oder auf einer Etage wohnen möchten, gehören Bungalows zum Eksjöhus-Angebot. Diese Modelle eignen sich besonders für eine langfristige Planung ohne Treppenstufen und schaffen ein komfortables Zuhause für verschiedene Lebensphasen, in dem sich das tägliche Leben auf einer Ebene leichter organisieren lässt.

Eksjöhus mit und ohne Keller

Ein Vorteil von Eksjöhus ist die freie Wahl des Keller- und Bodenplattenbauers, wenn Bauherren zusätzlichen Platz und Nutzraum schaffen möchten. Bauherren müssen den Keller nicht zwingend über den Vertriebspartner beziehen. Ein eigenständig beauftragter Kelleranbieter spart oft Kosten, da Hausanbieter Kellerleistungen häufig zukaufen und mit Aufschlägen weiterverkaufen.

Eksjöhus Energieeffizienz und Fördermöglichkeiten

Holz ist als Baustoff von Natur aus ein guter Wärmedämmstoff. Eksjöhus-Häuser bringen damit grundsätzlich gute Voraussetzungen für energieeffizientes Bauen mit. Ob und welche KfW-Förderung erreichbar ist, hängt jedoch von der konkreten Konfiguration und der Haustechnik ab.

Welche Energieeffizienzstandards erfüllt Eksjöhus?

Holzhäuser haben von Haus aus gute Dämmeigenschaften. Auch Schwedenhäuser können je nach Konfiguration den KfW-Effizienzhaus-Standard 55 oder KfW 40plus erreichen; bei Eksjöhus-Häusern gelingt das mit moderner Heiztechnik. KfW 40plus setzt neben einem sehr niedrigen Primärenergiebedarf auch eine Stromerzeugungsanlage sowie Stromspeicher voraus.

Da die Häuser aus Schweden geliefert werden und an deutsche Normen sowie den deutschen Markt angepasst werden müssen, ist eine sorgfältige technische Abstimmung notwendig. Wärmepumpe, Photovoltaik und Lüftungsanlage werden in der Regel nicht ab Werk integriert, sondern über deutsche Fachbetriebe eingebaut. Eine frühe Koordination ist sinnvoll, damit Leitungsführungen und Technikräume bereits im Grundriss berücksichtigt werden.

KfW Förderung bei Eksjöhus

Bauherren, die KfW-Förderung anstreben, müssen sicherstellen, dass das fertige Haus den geforderten Primärenergiebedarf und U-Werte einhält. Das ist grundsätzlich möglich, erfordert aber eine Abstimmung zwischen dem schwedischen Produktionsstandard und den deutschen Anforderungen. Ein Energieberater sollte früh eingebunden werden.

Holzfassade: Pflegeaufwand einplanen

Holzfassaden gehören zum skandinavischen Charakter von Eksjöhus-Häusern und erfordern regelmäßige Pflege. Erfahrungsgemäß ist alle acht bis zehn Jahre ein Anstrich oder eine Behandlung der Fassade notwendig. Dieser Aufwand sollte bei der Gesamtkostenrechnung und langfristigen Budgetplanung über mehrere Generationen hinweg eingeplant werden, damit die Fassade bei richtiger Pflege auch für die Menschen, die später darin wohnen, dauerhaft funktioniert.

Eksjöhus Qualität und Bauzeit

Das RAL-Gütezeichen und die witterungsunabhängige Werksproduktion sprechen für die Fertigungsqualität von Eksjöhus. In der deutschen Baupraxis zeigt sich jedoch, dass Qualität nicht allein im Werk entsteht, sondern an der Schnittstelle zwischen Produktion und Baustelle.

Wie ist die Qualität von Eksjöhus?

Eksjöhus produziert seit 1941 Holzhäuser und dokumentiert seine Qualität mit dem RAL-Gütezeichen, einem unabhängigen Qualitätsnachweis für den Fertigbau. Die Produktion erfolgt witterungsunabhängig in Schweden, was Fertigungsqualität und Planungssicherheit begünstigt. Holz als Baustoff hat zudem niedrige Emissionswerte und ein positives ökologisches Profil.

In Deutschland sind die Erfahrungen gemischter, nicht weil die Häuser schlecht gebaut wären, sondern weil die Schnittstelle zwischen schwedischer Produktion und deutschen Gewerken komplex ist. Baumängel entstehen in vielen Fällen nicht im Werk, sondern bei der Anpassung auf der deutschen Baustelle durch falsch koordinierte Gewerke, Nachbesserungen an der Fassade oder Probleme mit dem Sonnenschutz.

Wie lange dauert die Bauzeit bei Eksjöhus?

Die reine Montagezeit für ein Eksjöhus ist kurz, innerhalb weniger Tage steht der Rohbau; auch der weitere Weg vom Werk bis zur fertigen Baustelle muss logistisch mitgedacht werden. Die Gesamtbauzeit inklusive Gewerke, Innenausbau und Außenanlagen beträgt üblicherweise sechs bis zwölf Monate. Lieferzeiten für Bauteile aus Schweden können bei Nachlieferungen zu Verzögerungen führen, was bei der Zeitplanung zu berücksichtigen ist.

Eksjöhus Alternativen: Wann ist ein deutsches Unternehmen die bessere Wahl?

Ein Schwedenhaus muss nicht zwingend von einem schwedischen Hersteller kommen. Mehrere deutsche Fertighaushersteller haben Häuser im skandinavischen Stil im Programm. Der entscheidende Vorteil: Die gesamte Koordination findet auf deutschem Boden statt, Normen, Gewerke, Garantieansprüche und Kundenservice laufen nach deutschen Standards ab.

Das reduziert die Komplexität erheblich. Bauherren, die Wert auf skandinavische Optik legen, aber keine Kompromisse bei der reibungslosen Abwicklung eingehen möchten, sollten Angebote beider Varianten einholen und vergleichen.

Bei allen Anbietern gilt zudem: Die wichtigsten Bauphasen sollten von einem unabhängigen Bausachverständigen begleitet werden, insbesondere der Rohbauabschnitt, die Abdichtung und die abschließende Bauabnahme. Unentdeckte Mängel können sich später als sehr kostspielig erweisen.

Eksjöhus Kauf, Finanzierung und Vertragsgestaltung

Für die Finanzierung eines Eksjöhus gelten die gleichen Grundsätze wie bei jedem anderen Neubau. Ein auf Fertighäuser spezialisierter Finanzierer bietet oft bessere Konditionen als eine Hausbank, die selten Erfahrung mit der spezifischen Auszahlungsstruktur von Fertighausprojekten hat.

Im Werkvertrag sollte klar geregelt sein, welche Leistungen im Lieferumfang enthalten sind und welche Gewerke separat beauftragt werden müssen. Die Abgrenzung zwischen Eksjöhus-Lieferung und deutschem Ausbau bei Heizung, Sanitär, Elektro und Bodenbelag muss präzise sein, um Lücken im Leistungsverzeichnis zu vermeiden.

Fazit

Eksjöhus ist ein erfahrener Fertighaushersteller mit langer Tradition und hochwertigen Holzhäusern im skandinavischen Stil. Bauherren in Deutschland erhalten ein ästhetisch überzeugendes und grundsätzlich solide konstruiertes Holzhaus. Die Herausforderung liegt nicht im Produkt selbst, sondern in der Abwicklung. Die Qualität des deutschen Vertriebspartners, die konstruktiven Unterschiede zur deutschen Bauweise und die Koordination zwischen schwedischer Produktion und deutschen Gewerken erfordern mehr Aufmerksamkeit als bei einem rein deutschen Anbieter.

Mit der richtigen Vorbereitung, einer sorgfältigen Partnerwahl und einer unabhängigen Baubegleitung lässt sich mit einem Eksjöhus ein langlebiges, ökologisch nachhaltiges Eigenheim realisieren. Für alle, denen die Abwicklungskomplexität zu hoch ist, bieten deutsche Fertighaushersteller mit Schwedenhaus-Optik eine risikoärmere Alternative.

FAQ – Häufige Fragen zu Eksjöhus

Der Hauptunterschied liegt in der Konstruktionsherkunft. Eksjöhus produziert in Schweden nach schwedischen Standards, Fensteröffnung, Fassadendetails und Dämmaufbauten entsprechen nicht automatisch deutschen Normen. Ein deutscher Anbieter mit skandinavischem Stil liefert dieselbe Optik, arbeitet aber von Anfang an mit deutschen Gewerken, deutschen Normen und deutschem Kundenservice, was Koordinationsaufwand und Konfliktpotenzial deutlich reduziert.

Beim Bausatzhaus liefert Eksjöhus die vorgefertigten Holzelemente, der Bauherr beauftragt alle weiteren Gewerke eigenständig. Das setzt handwerkliches Verständnis und Erfahrung in der Bauprojektsteuerung voraus. Das schlüsselfertige Haus umfasst dagegen alle Leistungen bis zur Übergabe, inklusive Innenausbau, Haustechnik und Bodenbelag. Die Preisdifferenz zwischen beiden Varianten ist erheblich und liegt je nach Ausstattung bei mehreren zehntausend Euro.

Die Produktionszeit in Schweden beträgt nach Auftragserteilung in der Regel mehrere Monate. Hinzu kommt der Transport per LKW nach Deutschland. Konkrete Lieferzeiten hängen vom Modell, der Auslastung des Werks und der Saison ab. Bei Nachlieferungen einzelner Bauteile verlängert sich die Wartezeit entsprechend. Eine realistische Gesamtplanung sollte diese Puffer von Anfang an einkalkulieren.

Holzfassaden müssen alle acht bis zehn Jahre neu gestrichen oder behandelt werden. Die Kosten dafür hängen von der Hausgröße, dem verwendeten Produkt und der beauftragten Firma ab, liegen aber bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus schnell im vierstelligen Bereich. Bei der Kaufentscheidung sollte dieser laufende Aufwand in die langfristige Kostenrechnung einfließen, da er bei anderen Fassadenmaterialien wie Putz oder Klinker deutlich geringer ausfällt.

Eksjöhus verwendet ausschließlich skandinavische Fichte, pflanzt für jeden gefällten Baum einen neuen und arbeitet mit einem Baustoff, der im Vergleich zu Beton oder Ziegel deutlich weniger CO₂ in der Herstellung verursacht. Ökologisches Bauen ist mit Eksjöhus grundsätzlich möglich, allerdings sollten Bauherren auch die Transportemissionen durch die Lieferung aus Schweden im Blick behalten und bei der Haustechnik auf erneuerbare Energien setzen.

KfW 40plus ist bei Eksjöhus-Häusern erreichbar, erfordert aber eine sorgfältige Planung. Neben dem sehr niedrigen Primärenergiebedarf des Gebäudes setzt der Standard eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher voraus. Da diese Technik nicht ab Werk integriert wird, müssen Bauherren sie über deutsche Fachbetriebe einplanen und beauftragen. Ein Energieberater sollte die Anforderungen früh mit dem konkreten Hausmodell abgleichen, damit keine Förderbedingung im Nachhinein verfehlt wird und Bauherren sich dafür in der technischen Planung etwas mehr Zeit nehmen.

Bewertung: Was macht bei Eksjöhus Sinn?

85%

Angebot prüfen

65%

Baubeschreibung prüfen

65%

Vertrag optimieren

50%

Preisverhandlung

90%

Richtkontrolle

90%

Begleitung Hausabnahme

social icon social icon social icon

Newsletter Anmeldung

Als Experte für den Fertighausbau widmet sich Tobias Beuler, der Gründer von Fertighausexperte, allen Fragen rund um Ihr Bauprojekt.

Technisch ausgebildet von der HWK, kaufmännisch ausgebildet von der IHK und weitergebildet im WBZ der Universität St. Gallen sowie vom Bundesverband deutscher Fertigbau, begleitet Tobias Beuler seit 2000 europaweit den Auf- und Ausbau von Fertighäusern. Nachdem er jahrelang selbst auf Baustellen tätig war, bietet er sein Insiderwissen über Fertighausexperte.com seit 2018 an, um Andere bei Ihren Fertigbauprojekten zu unterstützen und ist in TV und Print als Bauexperte bekannt. Mit seinem Buch “Bau keinen Scheiss” ist er seit Juli 2024 auch Spiegel Bestseller Autor.


Auf unserer Website erhalten Sie kostenlose Tipps rund rum den Fertighausbau und können auf Wunsch eine individuelle Betreuung Ihres Bauprojekts buchen. Unsere Experten helfen Ihnen u. a. beim Prüfen von Angeboten und Baubeschreibungen oder dem Optimieren von Werkverträgen, damit Sie Baurisiken mindern können. Zudem besuchen wir Baustellen vor Ort und führen bspw. Rohbaukontrollen durch oder begleiten Hausabnahmen.

Holen Sie sich professionelle Unterstützung und verhindern Sie Bauzeitverzögerungen, Mängel oder lästige Diskussionen um Schadensersatzansprüche. Wir helfen Ihnen.

Shop - Unsere 4 Bestseller
Rohbaukontrolle Haus Produktbild

1.499,40  inkl. MwSt.

Mehr Informationen zu Fertighäusern und weiteren Themen
Wenn Sie sich noch unsicher sind, ob diese Bauform, die richtige für Sie ist, empfehlen wir Ihnen sich noch weitere Artikel und Erfahrungsberichte auf unserer Homepage durchzulesen. Der Fertighausexperte hat mehrere Bauvorhaben begleitet und kann daher einen ausführlichen Einblick in Fertighaus-Welt geben. Auf der Startseite finden Sie im Menü eine Übersicht zu den weiteren Berichten.
Buchempfehlung

Vier Ratgeber, die Ihnen teures Lehrgeld ersparen

Bau-Keinen-Scheiss-1

Ideal für die
Vorbereitung auf den Hausbau

Buchcover: Bau keinen Scheiss – Die Hausbau-Masterclass von Tobias Beuler

Die Fortsetzung: beginnt ab dem ersten Tag auf der Baustelle

Buchcover: Der Sanierungs-Ratgeber von Tobias Beuler

Ihr Praxisratgeber für
Sanieren, Modernisieren & Renovieren

Kauf-keinen-Scheiß-Buch

Mit Sicherheit ins Eigenheim – Ihr Praxisratgeber für den Hauskauf

Schreiben Sie einen Kommentar