Neubaugebiet kaufen

Erfahrungen & Bewertungen zu Tobias Beuler

Familien, die gemeinsam mit einem Bauträger bauen, planen ihr Eigenheim in den meisten Fällen in einem Neubaugebiet. Der Baupartner verfügt über entsprechende Grundstücke in einem Neubaugebiet, da das Wohnen dort eine Vielzahl von Reizen und Vorteilen mit sich bringt. Dennoch sollten Baufamilien auch an die Tücken denken, die ein solches Wohngebiet gerade am Anfang mitbringt. Der folgende Artikel geht auf die verschiedenen Fragen von Bauinteressenten ein, die sich für das Bauen in einem von vielen Neubaugebieten entschieden haben.

Kurz & Kompakt - Das Wichtigste

  • Eine Kostenübersicht: Detaillierte Hinweise zu Preisen für das Grundstück, die Erschließungskosten, Notarkosten und weitere Ausgaben sind von verschiedenen Faktoren abhängig, die bereits vor dem Kauf geklärt werden müssen.

  • Finanzierungsmöglichkeiten: Neben dem Eigenkapital in Kombination mit den verschiedenen Darlehensmöglichkeiten ist es wichtig, sich auch über die verschiedenen staatlichen Förderungen zu informieren.

  • Planung und Erschließung: Vor Baubeginn muss sichergestellt werden, dass das Grundstück baureif ist und eine möglichst optimale Infrastruktur bietet.

Worauf bei der Wahl des richtigen Neubaugebiets achten? So finden Sie Ihr ideales Zuhause

Beim Hausbau in einem Neubaugebiet sollten Bauinteressenten auf ein paar wichtige Aspekte achten. Neben der Lage und dem Bebauungsplan sind das die verschiedenen Grundstücksbedingungen sowie die finanzielle Absicherung und eine Vielzahl von rechtlichen Aspekten in Bezug auf Vorschriften und Auflagen, die bei der Bebauung des Grundstücks beachtet werden müssen. Für weitere Informationen zu diesem Thema bietet sich die Website von Büdenbender Hausbau an.

Lage, Lage, Lage

Beim Hausbau in Neubaugebieten müssen Baufamilien neben der Lage auch auf die Infrastruktur in Bezug auf Nähe zu Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung achten. Ebenso wichtig sind die Umgebungsgeräusche, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die zukünftige Entwicklung des Gebietes. Zu Letzterem zählen unter anderem geplante Baumaßnahmen, die die Attraktivität der Neubaugebiete negativ beeinflussen können. Bevor ein Grundstück gekauft wird, sollte die Siedlung zu unterschiedlichen Zeiten besucht werden, um sich ein Bild zu Verkehrslärm und anderen Lärmquellen wie Industrie und dem öffentlichen Nahverkehr (Bahnen) zu verschaffen.

Grundstücksmerkmale

Baufamilien sollten sich beim Kauf eines Grundstücks in Neubaugebieten überlegen, wie viel Platz sie tatsächlich benötigen. Ein zu großes Grundstück bedeutet nicht nur höhere Kaufkosten, sondern auch höhere laufende Kosten in Bezug auf die Grundsteuer und die Pflege.

Besonderes Augenmerk muss auf die Bodenbeschaffenheit gelegt werden. Es ist sinnvoll, ein Bodengutachten erstellen zu lassen, um über schwierige Bodenverhältnisse des Grundstücks von Anfang an informiert zu sein, da dies die Baukosten erhöhen kann. Ebenso sieht es bei einem Grundstück in Hanglage aus.

Und zu guter Letzt sollte überprüft werden, ob die Lage des Grundstücks zu den eigenen Bedürfnissen passt und ob man sich in der Nachbarschaft wohlfühlen kann.

Rechtliche Aspekte

Bauherren müssen sich intensiv mit dem Bebauungsplan auseinandersetzen, da hier Vorgaben zur Gestaltung des Hauses, der Dachform und zur Art der verwendeten Materialien gemacht werden.

Des Weiteren lohnt sich ein Blick in das Grundbuch sowie in das Baulastenverzeichnis. Dort erfahren die zukünftigen Eigentümer, ob es bestehende Baulasten gibt und wie die Grenzen des Grundstücks exakt aussehen.

In bestimmten Regionen in Deutschland ist es wichtig, die Hochwasser- und Risikokarten zu überprüfen, da hier Informationen zu markanten Naturereignissen wie Starkregen, Hochwasser oder gar zu einem Erdbebenrisiko zu finden sind.

Preisgestaltung

Die Kosten des Grundstücks setzen sich aus dem Kaufpreis, den Kosten für die Erschließung, der Grunderwerbsteuer sowie den Notarkosten zusammen. Es gilt zu überprüfen, ob eventuell ein Verhandlungsspielraum bezüglich der reinen Grundstückskosten besteht, da diese stark je nach Lage und Region variieren können.

Regionale Faktoren: Wie Bauland und kommunale Vorgaben die Preise beeinflussen

Beim Bauland im Neubaugebiet unterscheiden sich die Bedingungen je nach Bundesland, da sowohl das BauGB als auch kommunale Richtlinien den Grundstückskauf stark prägen. Die Kommune legt meist fest, wie hoch die Grundstückspreise pro Quadratmeter ausfallen und welchen Wert eine Immobilie langfristig entwickeln kann. Im jeweiligen Baugebiet beeinflussen zudem Erschließungskosten, planerische Ziele und die Entwicklung des gesamten Gebiets den endgültigen Kaufpreis. Wer frühzeitig die regionalen Marktberichte studiert, erkennt schneller, wie sich Bauland in der Zukunft entwickeln kann und welche Faktoren im eigenen Bundesland besonders wichtig für eine nachhaltige Wertsteigerung des Grundstücks sind – ein Vorteil, der beim Grundstückskauf oft über die Attraktivität eines Neubaugebiets entscheidet.

Worauf bei Planung und Bau Ihres Traumhauses im Neubaugebiet achten?

Das Bauen eines Hauses in einem neuen Baugebiet erfordert eine sorgfältige Planung. Dabei geht es nicht nur um die Vorgaben aus dem Bebauungsplan, sondern auch um die Detailplanung gemeinsam mit einem Architekten, der sich mit den behördlichen Auflagen auskennt. Im Anschluss daran muss die Baugenehmigung eingeholt werden, damit der Hausbau beginnen kann und sich der Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt.

Bebauungsplan und Gestaltungsfreiheit

Neubaugebiete schränken die Gestaltungsfreiheit beim Hausbau oftmals stark ein. So gibt es verschiedene Vorgaben zur Dachform, Fassade, Bauweise und Anzahl der Stockwerke. Diese Informationen können dem Bebauungsplan, der von den Gemeinden erstellt wird, entnommen werden.

Die Vorgaben der Gemeinden legen fest, was auf dem Grundstück gebaut werden darf. Dabei geht es um die Art der Nutzung (Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus), maximale Geschosszahl, Dachform, Dachneigung sowie um die zulässige Farbe für die Fassade und das Dach. Anhand dieser Vorgaben soll die Bebauung innerhalb der Wohngebiete gesteuert und einheitliche Standards garantiert werden. Des Weiteren wird im Bebauungsplan die Bauweise, also offene, mit Grenzabständen oder die geschlossene wie etwa Reihenhäuser vorgegeben.

Während die äußere Erscheinung des Hauses stark reglementiert wird, haben Bauherren ausreichend Spielraum, wenn es um die Gestaltung der Grundrisse und des Innenausbaus geht.

Hausplanung und Architekturstile

Die Planung für ein Haus in Neubausiedlungen umfasst neben der Entwurfsplanung auch die Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Baufamilien müssen sich an dieser Stelle für die Bauweise wie das Massivhaus, das Fertighaus oder das Architektenhaus entscheiden. Während beim Fertighaus die Grundrissvorschläge vom Hersteller erarbeitet werden, werden beim Architektenhaus die individuellen Wünsche der Baufamilie vom Architekten mit den Gegebenheiten der Grundstücke sowie den Vorgaben aus dem Bebauungsplan in Einklang gebracht. In Bezug auf die Architekturstile kommt es nicht nur auf die Bauweise, sondern vielmehr auf die Stile, klassisch, modern, Landhaus usw. an.

Im weiteren Verlauf wird festgelegt, ob das energieeffiziente Haus als Passivhaus oder als Energiesparhaus realisiert werden soll. Nicht unwichtig in diesem Zusammenhang sind auch das vorhandene Budget sowie die geplante Finanzierung.

Baugenehmigung und behördliche Auflagen

Um die Baugrundstücke innerhalb der Siedlungs-Neubaugebiete zu bebauen, ist in Deutschland zwingend eine Baugenehmigung erforderlich. Dazu muss der Bauantrag mit detaillierten Unterlagen wie Bauzeichnungen, Lageplan, statischen Berechnungen und einem Wärmeschutznachweis bei der zuständigen Baubehörde eingereicht werden. Wichtig dabei ist, dass der Bauantrag von einer bauvorlageberechtigten Person (Architekt, Bauingenieur) erstellt wird. Wie schnell die Genehmigung erteilt wird, hängt unter anderem von der Einhaltung der behördlichen Auflagen, welche im Bebauungsplan festgesetzt sind, ab. Bei Nichterfüllung kann es zu einer Verzögerung beim Baubeginn oder im schlimmsten Fall zu Bußgeldern kommen.

Bauausführung und Bauphasen

Sobald die Baugenehmigung vorliegt, kann mit dem Bauvorhaben auf dem entsprechenden Grundstück in der Siedlung begonnen werden. Nach den Erdarbeiten und dem Fundament sowie dem Verlegen der unterirdischen Anschlüsse wird mit dem Rohbau begonnen. Dies beinhaltet das Errichten der tragenden Wände, Decken und der Dachkonstruktion sowie dem Einbau von Fenster und Türen. Im Anschluss daran erfolgt der Innenausbau mit den Installationen für Strom, Wasser und Elektrik, das Verlegen der Böden und das Verputzen der Wände.

Sämtliche Bauphasen werden einer umfassenden Qualitätskontrolle unterzogen, um frühzeitig Mängel und Schäden zu erkennen. Wenn möglich, sollten Baufamilien diese Kontrollen von einem unabhängigen Bausachverständigen durchführen lassen.

Sobald alle Arbeiten abgeschlossen sind, erfolgt die offizielle Bauabnahme, bei der eventuelle Mängel dokumentiert werden, damit diese im Anschluss nachgebessert werden. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe steht dem Einzug ins Traumhaus nichts mehr im Wege.

Wie gestalten sich Kosten und Finanzierung Ihres Bauprojekts im Neubaugebiet?

Zu den Kosten für den Hausbau innerhalb der Neubaugebiete zählen die Kosten für das Grundstück, die Erschließung sowie die Grunderwerbssteuer und die Gebühren für den Notar und den Grundbucheintrag. Im Rahmen der Finanzierung müssen Eigenkapital und Fremdkapital unter Berücksichtigung der verschiedenen Fördermöglichkeiten kombiniert werden. Wer mehr zu diesen Punkten erfahren möchte, für den lohnt sich ein Blick auf die Website von Büdenbender Hausbau.

Baukostenkalkulation

Für die Kostenkalkulation rund um das Bauvorhaben in einer Neubausiedlung müssen diverse Posten berücksichtigt werden. Die reinen Baukosten, die sich je nach Ausstattung und Region (Stadt oder ländlich) deutlich unterscheiden können, machen nur einen Teil der Gesamtkosten aus. Viel wichtiger sind in diesem Zusammenhang neben den Kosten für das Grundstück auch dessen Nebenkosten wie Erschließung sowie die Baunebenkosten für Planung und Genehmigungen und für die Gestaltung der Außenanlagen. Vielfach werden die Kosten für die Bodenplatte oder einen Keller bei der Kostenkalkulation vergessen, was wiederum die Finanzierung gefährden kann.

Finanzierungsmöglichkeiten

Rund um das Bauvorhaben gibt es für Baufamilien verschiedene Finanzierungsoptionen. Neben vorhandenem Eigenkapital gibt es verschiedene Formen der Darlehen als Fremdkapital. Baufamilien sollten sich hierüber rechtzeitig informieren und verschiedene Angebote von Banken einholen, um diese vergleichen zu können. Einige Banken bieten hierbei das sogenannte Green Finance an. Es handelt sich hierbei um zinsgünstige Kredite für nachhaltig gebaute Immobilien.

Nicht zu vergessen sind die verschiedenen Möglichkeiten der staatlichen Förderungen. Dazu zählen neben dem KfW-Wohneigentumsprogramm mit zinsgünstigen Krediten bis zu 100.000 Euro für den Kauf oder das Bauen eines Eigenheims auch das KfW-Wohneigentum für Familien mit bis zu einem Kredit von 270.000 Euro, welcher abhängig von der Energieeffizienz und Anzahl der Kinder ist. Umweltfreundliche Neubauten werden mit dem Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau“ mit zinsgünstigen Krediten gefördert. Des Weiteren stehen Baufamilien das Wohn-Riester sowie die Wohnungsbauprämie zur Verfügung.

Sparpotenziale und Kostenfallen

Beim Hausbau in einem Neubaugebiet gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, um Geld zu sparen. Neben einer kompakten Bauweise und dem Weglassen von Extras wie Keller oder Garage sind dies Eigenleistungen der Baufamilie.

Zu den häufigsten Kostenfallen zählen nachträgliche Änderungen der Planung, eine unvollständige Kalkulation der Nebenkosten sowie der Verzicht auf Fachwissen bei den Eigenleistungen.

Die folgende Tabelle zeigt sowohl die Sparpotenziale als auch die Kostenfallen in einer übersichtlichen Darstellung.

Detail Hinweise
Sparpotenzial Kompakte Bauweise und Grundriss Nach Möglichkeit auf unnötige Flächen verzichten - bereits eine Reduzierung von 10 qm kann Kosten in Höhe von 18.000 Euro sparen; Bäder und Küchen sollten möglichst übereinander geplant werden, um Leitungen zu sparen.
Einfache Ausstattung und Materialien Dazu zählen einfache Dachformen wie Sattel- oder Pultdächer. Bei den Sanitärobjekten und den Böden reichen oftmals die Standardausführungen.
Verzicht auf Keller und Garage Ein Keller kann 20.000 Euro und mehr kosten - eventuell kann der Dachboden oder ein Abstellraum im Haus genutzt werden. Anstatt einer gemauerten Garage reicht vielfach ein Carport, der deutlich günstiger ist.
Eigenleistungen (Muskelhypothek) Je nach handwerklichem Geschick und Zeit können zwischen 10 und 15 % der Gesamtkosten eingespart werden. Eigenleistungen eignen sich besonders für Maler- und Tapezierarbeiten, das Verlegen von Böden oder für Trockenbauarbeiten.
Weitere Maßnahmen Dazu zählen Förderprogramme sowie eine günstige Bauweise durch einen Fertighaus-Anbieter mit entsprechender Erfahrung. Als Quelle bietet sich der Blick in die verschiedenen Hauskataloge an.
Kostenfallen Nachträgliche Änderungen Diese sind meist kostenintensiv, weshalb bei der Planung realistisch und gut überlegt werden soll, was wirklich benötigt wird.
Fehleinschätzungen bei Eigenleistungen Unrealistische Einschätzungen in Bezug auf Zeit und handwerkliches Können führen oft zu Verzögerungen und Mehrkosten.
Unvollständige Kalkulation In die Kalkulation müssen Nebenkosten wie Gebühren für den Notar- und Grundbucheintrag, die Grunderwerbsteuer sowie eventuelle Maklergebühren eingeplant werden.
Zu einfache Ausstattung Sparen bei der Ausstattung kann sich rächen, indem die Materialien deutlich kürzer halten und daher früher ersetzt werden müssen.
Versteckte Kosten Dazu zählen die Preise für die Außenanlagen und die Bepflanzung sowie für eventuelle Anbauten.

Wie sieht das Leben im Neubaugebiet aus? Vorteile und Herausforderungen

Das Leben und Wohnen in einem Neubaugebiet bringt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich. Aus diesem Grund haben wir uns nicht nur die Vorteile, sondern auch die Herausforderungen näher angeschaut.

Vorteile

Wesentliche Vorteile in einem Neubaugebiet sind unter anderen:

Moderne und effiziente Häuser

Die Häuser sind in der Regel auf dem neuesten Stand der Technik, energieeffizient und müssen in den ersten Jahren nicht renoviert werden.

Neue Nachbarschaft

Die Bewohner beziehen oft gleichzeitig ihr Traumhaus und haben in den meisten Fällen ähnliche Interessen, was den Aufbau einer Gemeinschaft deutlich erleichtert.

Familienfreundliche Umgebung

Die Neubaugebiete werden oftmals mit Spielplätzen, Grünanlagen und Betreuungsmöglichkeiten geplant.

Planungssicherheit

Die Infrastruktur wurde nach einem durchdachten Konzept geplant, was nicht nur zu modernen Straßen, sondern auch entsprechenden Versorgungseinrichtungen führt.

Potenzielle Wertsteigerung

Gut geplante Neubausiedlungen bergen aufgrund der Nachfrage nach Bauplätzen ein hohes Wertsteigerungspotenzial.

Herausforderungen

Wie bereits erwähnt, gibt es gerade in den ersten Jahren eine Reihe von Herausforderungen, die gemeistert werden müssen.

Unvollständige Infrastruktur

Es kann eine gewisse Zeit dauern, bis alle geplanten Einrichtungen (Kitas usw.) und Straßen fertiggestellt sind.

Baulärm und Baustellen

Gerade in der Anfangszeit muss mit vermehrtem Baulärm durch andere Baustellen gerechnet werden.

Kleine Grundstücke

Neubaugebiete verfügen oftmals nur über kleine Grundstücke. Dies führt zu weniger Privatsphäre gegenüber dem Nachbar.

Homogene Zusammensetzung

Die Bewohner sind oft ähnlich strukturiert mit ähnlichen Interessen. Vielfach handelt es sich um junge Familien mit Kindern, sodass das Wohngebiet für andere Zielgruppen (ältere Menschen) weniger interessant ist.

Checkliste und praktische Tipps für Ihr Bauvorhaben im Neubaugebiet

Für den Hausbau in einem Neubaugebiet sind eine umfassende Checkliste sowie eine Vielzahl praktischer Tipps unerlässlich. Bereits vor dem Bauvorhaben sollten die Finanzierung, die Suche nach passenden Bauplätzen sowie dem Baupartner geklärt sein.

Umfassende Checkliste

Von der Grundstücksuche bis zur Schlüsselübergabe müssen eine Vielzahl von Aspekten beachtet werden.

Bei der Bank muss ein Kredit beantragt werden. Im Zuge dessen verlangen Banken einen Nachweis zum vorhandenen Eigenkapital sowie eine detaillierte Budgetplanung. Bei der Suche nach dem passenden Grundstück geht es um das Überprüfen des Grundbuchauszugs, den Lageplan und der Flurkarte sowie den Kaufvertrag. Im Anschluss daran kann der Baupartner sowie der Haustyp gewählt werden, wobei es wichtig ist, sich verschiedene Angebote einzuholen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen. Vor Baubeginn müssen verschiedene Versicherungen abgeschlossen werden. Dazu zählen die Bauherren-Haftpflichtversicherung, die Feuerrohbauversicherung, die Bauleistungsversicherung  sowie die Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung.

Praktische Tipps

In erster Linie geht es hierbei darum, häufige Fehler zu vermeiden. Dies bedeutet, der Bedarf an Wohnfläche muss realistisch kalkuliert werden. Dies gilt im Übrigen auch für die Baukosten und die Grundstückskosten. Mit einem realistischen Finanzierungsplan lässt sich die Finanzierung mit der Bank klären.

Bei der Suche nach dem passenden Grundstück ist es wichtig, den Bebauungsplan zu überprüfen, um zu wissen, welche Vorgaben eingehalten werden müssen. Sobald das Bauvorhaben begonnen hat, sollte mit einem unabhängigen Bausachverständigen zusammengearbeitet werden, da dieser Mängel frühzeitig erkennen kann.

Fazit

Menschen, die gerne mit Gleichgesinnten in enger Nachbarschaft leben möchten, sollten über den Hausbau in einem Neubaugebiet nachdenken. Natürlich sollte in den ersten Jahren Lärm und Schmutz kein Problem darstellen, denn diese Nachteile müssen in jedem Fall gemeistert werden, bis das Neubaugebiet endlich komplett fertiggestellt ist.

Vermutlich werden auch in den nächsten Jahren die Preise für Grundstücke  ansteigen, sodass das Neubaugebiet mit seiner peripheren Lage optimal ist, um ein Grundstück günstiger zu erwerben als in der Stadt.

FAQ

Der Kauf eines solchen Grundstücks hat den Vorteil, dass es sich um eine durchdachte Infrastruktur mit ökologischen und nachhaltigen Bauwerken handelt. Durch die Integration von Grünflächen wird eine hohe Lebensqualität garantiert.

Die Wahl ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Neben der Lage, der Größe sind auch die Bodenbeschaffenheit sowie der Bodenrichtwert maßgeblich. Des Weiteren ist es ratsam darauf zu achten, dass Schulen, Kindergärten, Geschäfts des täglichen Bedarfs sowie medizinische Versorgungseinrichtungen in der Nähe sind.

Dazu zählen in erster Linie die Infrastruktur sowie der Anschluss von Strom, Wasser und Abwasser an das öffentliche Versorgungsnetz.

Autor Tobias Beuler

Aktualisiert: 26.07.2024

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Als Experte für den Fertighausbau widmet sich Tobias Beuler, der Gründer von Fertighausexperte, allen Fragen rund um Ihr Bauprojekt.

Technisch ausgebildet von der HWK, kaufmännisch ausgebildet von der IHK und weitergebildet im WBZ der Universität St. Gallen sowie vom Bundesverband deutscher Fertigbau, begleitet Tobias Beuler seit 2000 europaweit den Auf- und Ausbau von Fertighäusern. Nachdem er jahrelang selbst auf Baustellen tätig war, bietet er sein Insiderwissen über Fertighausexperte.com seit 2018 an, um Andere bei Ihren Fertigbauprojekten zu unterstützen und ist in TV und Print als Bauexperte bekannt. Mit seinem Buch “Bau keinen Scheiss” ist er seit Juli 2024 auch Spiegel Bestseller Autor.


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